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Nichtsdestotrotz war die Zeit mit euch und auch mit dem Forum wirklich wunderbar, ich hatte sehr viel Spaß und habe mich jeden Tag gefreut, mit euch und euren Charakteren neue Abenteuer zu erleben. Ich hoffe sehr, dass es euch hier ebenfalls Spaß bereitet hat und ihr mit einem Lächeln auf dem Gesicht zurück an die Zeit im Missing Paradise denken könnt. :P
Das Forum wird erstmal nicht gelöscht und die Beiträge und Grafiken damit auch behalten. Solltet ihr eure Steckbriefe oder ähnliches noch sichern wollen könnt ihr mich über das Storming Gates oder das AniMaCo erreichen, die Links zu meinen Profilen folgen unten.
Ich wünsche allen Usern, Ex-Usern und auch Gästen, die sich bei uns umgesehen haben noch eine schöne Zeit im Rollenspiel und ich bin mir sicher, dass man sich irgendwann irgendwo nochmal wieder sehen wird!
Allerliebste Grüße,
Sansai!

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Die Pelipper-Post - Seite 2

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Friedrich
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Re: Die Pelipper-Post   Di Okt 13, 2015 8:13 pm
#008 | in der Pelipper-Post | mit Kanat

Na, und damit war die erste Lektion in Sachen "Briefe haben etwas Magisches an sich!" auch schon erledigt! Immerhin war Friedrich immer darauf bedacht, anderen die Kunst der Briefe und die Magie hinter diesen ein Stückchen näher zu bringen. Auch wenn es schlussendlich noch mehr ehrenamtliche Arbeit bedeutete, doch das sollte dieses Unternehmen nicht stören! Hier half schließlich jeder jedem und das Pelipper sah seine Aufgabe eben darin, als Briefträger zu arbeiten! So wie die Teeleute ihre Teestuben führten, andere Leute ihre Cafés und wiederum andere ihren Laden. Es war ein großes, gemeinsames Zusammenspiel, welches ihn immer wieder faszinierte. Und ja. Gute Frage, wie sie es damals angestellt haben, in Kontakt zu bleiben. Daaarüber wusste er ehrlicherweise auch nicht allzu viel. "Es war damals wohl nicht unmerklich schwieriger, huh? Vermutlich verstreuten sie sich dann aber vielleicht auch nicht so sehr über die ganze Weite", mutmaßte das Pelipper ins Blaue hinein. Ob es nun stimmen mochte oder nicht, er hatte partout keine Ahnung! Aber es klang logisch, oder? Und er war ja auch kein Historiker, und Fehlern war... pokémonisch? "Oder man besuchte seine Freunde auf Rundreisen immer wieder. Das habe ich übrigens auch mal eine Zeitlang gemacht, und mache es manchmal heute noch", ergänzte das Pelipper nicht ohne einen gewissen unterschwelligen Stolz in der Stimme. Er hatte sehr viel erlebt und war auch froh über dieses doch eher ruhige Leben - auch wenn er eigentlich wohl noch in recht guter Verfassung wäre.
Und dann erfuhr er auch den Namen des scheinbar sehr ehrgeizigen Burschens. "Dann werde ich ihn mir mal gut merken, was?", erwiderte Friedrich mit einem kleinem Schmunzeln, welches jedoch keineswegs spöttisch wirken sollte. Er mochte es, so engagierten Leuten zu begegnen! Vor allem, da er selbst ja einmal Retter gewesen war, aber nie wirklich Ruhm erlangt hatte, zumindest in diesem Sinne nicht. Und ja, genau, er war Friedrich! "Genau, mein Name ist Friedrich. Ein wenig kniffelig mit den ganzen anderen Pelippern, oder?" Er lachte erneut vielleicht etwas sehr laut, aber irgendwie wohl noch im Rahmen - er wollte immer noch niemanden bei der Arbeit stören.
Tja, warum nicht...? "Die Bedingungen ließen es manchmal wohl einfach nicht zu. Es gab sogar eine Zeit, da hatte ich mir einen Flügel wirklich ziemlich schlimm gebrochen, also immer schön Acht darauf geben, wenn's soweit ist!" Achja, irgendwie waren es heute sehr viele flugfreudige Pokémon, wenn es auch bei einem wesentlich wahrscheinlicher war als beim anderen... "Achje, einen Monat! So lange ist aber tatsächlich mal ein Brief hier liegen geblieben, ha ha... Exotische Ziele haben alptraumhafte Zeiten, huh?"
Hmm. Was machte einen erfahrenen Flieger aus? Darüber machte sich das Pelipper zwar schon Gedanken, aber irgendwo auch nicht mehr so viele. "Bei uns sind die erfahrenen Flieger die, die schon sehr lange mit dabei sind, sagen wir in etwa 5 Jahre oder so. Aber das ist dann natürlich nicht alles, es gehört auch eine gute Portion Geschicklichkeit und eine... wie soll ich sagen..." Er grübelte eine Weile darüber nach, wie er es wohl am besten nennen sollte. "Ich weiß nicht... Man sollte natürlich auch seine Freude am Fliegen bewahren - wobei das wohl nichts zwangsläufig als Kriterium dienen kann", meinte er noch lachend, "aber es ist immer wichtig, damit man Spaß an seiner Arbeit hat. Man muss sich auch auf jeden Fall der Gefahren bewusst sein, die einen ereilen können, und wissen, wie man zum Beispiel Stürmen ausweicht und..." Er wurde recht ausschweifend, was manche Flugmanöver anging, da er selbst ein sehr leidenschaftlicher Flieger war. Über dieses Thema würde er einfach stundenlang reden können!

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Re: Die Pelipper-Post   Di Okt 13, 2015 8:54 pm
Der junge Drache konnte nicht sagen ob das, was ihm das Pelipper erzählte, stimmte. Er hatte sich nie großartig mit Geschichte befasst um zu wissen wie ihre Welt vor hundert oder gar tausend Jahren einmal aufgebaut war. Warum sollte ihn das auch interessieren? Zu dieser Zeit hatte er noch nicht gelebt. Jetzt lebte er und in dieser Zeit existierte die Pelipper-Post bereits. Das war eigentlich alles was wichtig war. „ Das kann schon sein“ So recht wusste der Großschnabel anscheinend selbst nicht bescheid. Als er den Satz mit den Rundreisen erzählte warf er ihm einen Seitenblick zu. Ach, wie gern würde er selbst solche Rundreisen machen! Jeden Tag beobachtete er mit sehnsüchtigen Blicken die Pokemon die hoch am Himmel mit ihren Flügeln schlugen. Es erfüllte ihn mit Ehrfurcht als auch mit Neid gleichermaßen.
Das solltet ihr“, als Kanat das sagte klang eine gewisse Arroganz in seiner Stimme zurück und er wurde wieder ein bisschen das Pokemon das er auch draußen auf den Straßen war. Ein Pokemon welches ziemlich überzeugt von sich selber war. Ein wenig so wie Friedrich als dieser eben seine Reisen erwähnte, doch wo er mit Stolz gesprochen hat war es bei ihm selber Arroganz, die Arroganz eines noch jungen Pokemon, das die wichtigen Dinge des Lebens noch in anderen Punkten wie Erfolg und Bekanntheit sah.
Er blickte sich um und schaute wieder das Pelipper vor sich an. „ Naja, durch die Aussagen der Stadtbewohner viel es mir recht leicht euch von den anderen zu unterscheiden“, erwiderte der Retter. Wäre Friedrich im Postamt drinnen gewesen als er her gekommen war hätte das ganze vielleicht anders ausgesehen, den hier drinnen glich ein Pelipper so gut wie jedem anderem. Aber zur Not konnte er sich immer noch auf seinen Geruchssinn verlassen, gleich riechen taten sie nämlich nicht.
Flügel gebrochen, dachte das Pokemon und biss die Zähne zusammen. Das muss schmerzhaft sein. „ Das werde ich“, zumindest sagte er das jetzt. Ob er sich daran hielt wenn es erst einmal so war war dann wieder eine ganz andere Sache.
Über die Sache mit der Zeit zuckte Kanat mit den Schultern. „ Wenn man den Brief schon nicht selber überreicht sollte man an dieser Wartezeit nichts aussetzen“ Das sagte er nicht nur für sich selber, sondern auch für alle anderen Kunden dieses Ortes. Immerhin war dieser Service umsonst, da durfte man eben keine Ansprüche stellen – oder man erledigte die Arbeit den Brief zu überbringen selber.
Ziemlich schnell wechselte das Gesprächsthema in eine Richtung die der Drache nicht erwartet hätte und die er doch viel interessanter fand als die Briefe. Je mehr das Pelipper über das Fliegen berichtete umso größer wurden die Augen des Kindwurm.
Wie ein Schüler seinem Lehrer lauschte es den für ihn bedeutsamen Worten. „ Wie weicht man Stürmen aus? Kann man sie schon in der Luft erkennen? Kann man über sie hinwegfliegen? Oder unter ihnen hindurch? Sind Flügel auch stark genug durch Stürme hindurch zu fliegen?“ , fragte er drauf los ohne auch nur einmal Pause zu machen.
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Re: Die Pelipper-Post   Do Okt 15, 2015 3:42 pm
#009 | in der Pelipper-Post | mit Kanat

Es war immer wieder interessant, solche Ausflüge in die Vergangenheit zu unternehmen, doch an dieser Stelle ließ Friedrich weitere Mutmaßungen auch bleiben, immerhin hatte er selbst keine wirkliche Ahnung und momentan fiel ihm auch nichts Anderes ein, ha ha! Lange genug darüber geredet hatte er ja auch.
Und ohje, ohje! Das Pokémon schien auch zu denen der arroganteren Sorte zu gehören? Aber sei's drum, er konnte sich meistens mit allen verstehen, und wenn es auch nur für wenige Gesprächsfetzen waren, weil das Kontigent an Inhalt erschöpft war! Noch sah er ebenfalls keinen Grund, eine Predigt zusammenzustellen, zumal es ihm sowieso an Motivation mangelte. Es war ein zu schöner Tag, um sich aufzuregen!
Ah, man munkelte also über ihn, huh? Er lachte wieder einmal. "Achje, da mag man sich ja glatt fragen, worüber man sich da so unterhält, nicht?" Besondere körperliche Eigenschaften hatte er ja nicht aufzuweisen. Oder hielten andere ihn etwa dann für fett? Aber darum machte er sich gerade auch keine Gedanken mehr!
Da Friedrich ahnte, wie es so mit der Jugend war - er hatte sich ja auch trotz guter Vorsätze einen Flügel gebrochen, ha ha - kommentierte er es nicht weiter. Jeder musste leiden, und wenn man jung war, litt man am besten, ha ha! (Er hatte merkwürdige Vorstellungen scheint es doch manchmal doch.)
"Wie wahr, aber man möchte doch niemanden allzu lange warten lassen", zwinkerte Friedrich amüsiert. Seine Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen zu erledigen war eben eine Lebensaufgabe! Und dieser stellte er sich immer und immer wieder.
Nun würde er wohl sein ganzes Wissen auspacken, was er wusste. Leider bezog sich das auch wiederum nur auf eigene Erfahrungen als Pelipper, wie es mit Brutalandas stand, wusste er wiederum nicht wirklich... Jedenfalls versuchte er die Fragen nach besten Wissen und Gewissen zu beantworten (welches hier an dieser Stelle aufgrund Unwissen der Autorin, man möge darüber hinweg sehen, übersprungen wurde) und blickte sich auch nach seinen erfahrensten Mitarbeitern um, die er nicht auf den ersten Blick entdecken konnte. Waren sie also doch ausgeflogen?
[out: Ich hab keine Ahnung davon und gerade keine Zeit, recherchieren zu gehen - wäre sicher interessant - von daher... |D]

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Re: Die Pelipper-Post   Do Okt 15, 2015 10:04 pm
Äh“, etwas verlegen wurde das blaue Pokemon, als der Wasservogel ihn fragte was die Bewohner der Stadt über ihn sprachen. „ Ach, nichts besonderes“, wich er einer richtigen Antwort aus. Er wollte nun keine Liste anfangen von Dingen die man über jemanden sprach, ob es nun der war mit dem er sprach oder nicht. Da kam er sich vor wie ein Schwätzer und das war er nicht. Er schnappte nur manchmal Dinge auf die in seiner nähe ausgesprochen wurden, das blieb bei einem vollen Pokemonplatz nicht aus. „ Aber das meiste war positiv“, zumindest so viel konnte er guten Gewissens sagen. Ansonsten hätte er nicht gedacht dieses fröhliche Pelipper wäre Friedrich.
Dieses beharrte weiterhin auf die schnelle Bearbeitung der Briefe. Kanat konnte nicht für andere Pokemon sprechen. Wenn so ein verliebtes Nidorino seiner angebeteten Nidorina einen Liebesbrief schicken wollte sollte der natürlich so schnell wie möglich bei ihr ankommen – das sparte den Rettern auch die Arbeit die beiden zusammen zu bringen. Und die Nerven. Ach wenn er an seinen letzten Auftrag dachte graute es ihn immer noch. Ein Wunder das sie bei diesem geschwätzigen Typen überhaupt zu ihrem Ziel gekommen waren. Jedoch... gab es immerhin eine positive Sache bei diesem Auftrag. Nicht der Verdienst, sondern das Bild das er sich von Zola machen konnte. Das war auf jedenfall in ein positives Bild gerückt. Er hätte nicht gedacht das die Katze sich selbst in Gefahr begeben würde um ihn und den zu Eskortierenden zu retten. Das hatte ihn wirklich überrascht.
Zola war jedoch schnell vergessen als das Pelipper auf seine Fragen einging und beantwortete. Aufmerksam hörte der Drache ihm zu. Wenn es eine Sache gab bei der man sich seiner Aufmerksamkeit sicher sein konnte, dann wenn es um das Thema Fliegen ging. Alles was damit zu tun hatte, der Himmel, Flug Pokemon oder das Fliegen an sich. Er konnte Erzählungen darüber den ganzen Tag zuhören ohne Müde zu werden. Aber wie alles schöne ging auch das zu Ende und irgendwann vernahm er die Antwort auf seine letzte Frage. Damit ging es dann wieder um das weswegen er her gekommen war, um seinen Brief. Er sah wie Friedrich sich weiter nach einem erfahrenem Flieger umsah, dem Anschein nach jedoch keinen finden konnte. „ Was ist den mit euch?“, fragte er schließlich einfach mal. Warum sich nach jemand anderen umsehen wenn gesuchte Person doch direkt vor einem steht? Und das es sich bei dieser um einen erfahrenen Flieger handelte stand bei den Antworten die er eben bekam außer Frage. Oder konnte er diesen Ort nicht verlassen weil es sich bei ihm um den Boss des Postamtes handelte? Das käme ihm aber arg dumm vor, denn ein echter Boss sollte seiner Meinung nach nicht nur rumsitzen und Leute herumkommandieren, sondern selbst ans Werk gehen – auch wenn ihm die Vorstellung andere Arbeiten zu lassen während er selbst irgendwo mit einer Decke und einem Korb voller Beeren auf dem Grünen saß nicht unbedingt missfiel. Da er von so einer Situation nur träumen konnte, konnte er sich ja über solche Leute beschweren.
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Re: Die Pelipper-Post   So Okt 18, 2015 6:11 pm
#010 | in der Pelipper-Post | mit Kanat
Die Frage, die eigentlich nur aus irgendeinem Impuls gestellt wurd,e bekamn sogar tatsächlich eine Antwort! Achja, die Frage nach den Gerüchten des eigenen Selbst waren immer wieder... naja, es gab nur wenige, glaubte er zumindest, die diese Frage wirklich beantworten würden. Aber immerhin, es schien nur Positives zu sein. "Das beruhigt einen ja!", lachte das Pelipper. Schlechtes wäre ihm wohl aber auch irgendwie zu Ohren gekommen, immerhin gab es so manche Tratschtante in diesem Örtchen.
Das junge Drachen-Pokémon schien wirklich angetan davon zu sein, irgendwann fliegen zu können. Aber Kindswurms waren wohl generell jene, die wirklich davon träumten - und es irgendwann verwirklichten. Sehr interessante Pokémon, immerhin schafften sie es wirklich, irgendwann den Himmel zu erreichen! (Und waren keine Käfer.) Also redete man und redete und redete und redete und redete über das Fliegen, sodass der sich alt fühlende Herr so langsam auch wieder auf den Geschmack kam. Achja! Aber war er nicht schon zu alt für Abenteuer?
"Es scheint, als wäre momentan keiner der erfahrenen Flieger da..." Friedrich hüpfte nachdenklich von einem Bein aufs Andere - tat er eigentlich immer recht selten, aber heute ausnahmsweise schon. Denn er überlegte doch tatsächlich, vielleicht selbst mal wieder auszufliegen. "Ich weiß einfach nicht, ob ich nicht schon ziemlich alt bin!", lachte dieser schließlich dann, wenn auch immer noch recht nachdenklich. Tja, was würde er nun tun? Er hatte keine Ahnung, aber vielleicht würde Kanat ihm ja auch auf die Sprünge helfen wollen.

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Re: Die Pelipper-Post   So Okt 18, 2015 7:12 pm
Das Kindwurm neigte ein wenig verwundert seinen Kopf. Gab Friedrich so viel auf das Gerede der Pokemon? Es sollte einem doch egal sein was andere Pokemon über einen sagten, solange man selbst wusste was stimmte oder nicht. Außerdem, wenn so schlecht über ihn gesprochen werden würde, würde ja kein Pokemon mehr hier her kommen. Die Pokemon in dem Postamt beherbergten sehr viele Schätze, er würde sogar sagen wertvollere Schätze als die aus Gold und Silber. Sie beherbergten Briefe mit den intimsten Gedanken mancher Pokemon. Die vertraut man nicht irgendwem an. So wie er dieses Pokemon kennengelernt hat schien es ganz in Ordnung zu sein.
Eben jenes Pokemon sagte das gerade kein erfahrener Flieger da war. Nun, wie gesagt. Das machte Kanat nichts aus. Sein Brief konnte ruhig warten und ihm Bedenkzeit geben. Das was danach folgte ließ ihn jedoch eine Antwort geben die gar nicht so böse gemeint war wie sie sich anhörte. „ Wenn ihr zu alt dafür seit, warum kommt ihr dann noch hier her?“, fragte er vollkommen unschuldig. Es war bloß eine logische Schlussfolgerung. Pokemon kamen hier her um zu arbeiten, wenn man also zu alt dafür war sollte man doch zuhause bleiben, oder? Da er nicht wusste wie alt das Pelipper war konnte er ihm nicht recht geben oder eben das Gegenteil sagen. Wann war ein Pokemon überhaupt alt?
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Re: Die Pelipper-Post   Di Okt 20, 2015 7:51 pm
#011 | in der Pelipper-Post | mit Kanat
Die Antwort des Kindswurmes kam wohl etwas plötzlich für den alten (oder sich alt glaubenden) Gesellen. Er regte sich jedoch nicht darüber auf, sondern fing an, herzlich zu lachen. "Zum Arbeiten bin ich wohl noch nicht zu alt, hoffe ich doch!" Er fühlte sich zwar wirklich sehr oft übertrieben alt - vielleicht weil er einen Sohn und eine Frau und ein erfülltes Leben hatte? (Ja, seine Kriterien, um als alt zu gelten, waren nicht gerade berauschend. VOr allem sehr simpel und einfach gestrickt.) Zu alt zum Arbeiten würde er aber hoffentlich noch nicht so schnell sein! (Immerhin musste er seiner Familie auch noch das tägliche Brot beschaffen, mehr Leute mit Briefen versorgen und und und... Es gab noch viel zu tun!) "Aber ich weiß nicht, ob ich in meinem Alter noch so waghalsige, oder zumindest weit entlegene Flüge machen sollte. Ich würde auch den Brief austragen gehen!", erklärte er sein Vorhaben. Achja. Nochmal jung sein, was für eine Vorstellung für diesen alten-nicht-alten Herrn hier. Ob er jedoch seine Familie hierfür eine Weile alleine lassen sollte? Aber es war ja auch kein Flug zum Mond oder so! Und nichtsdestotrotz, er war ja nicht sooo alt, oder...? Er hatte manchmal wirklich keine Ahnung. "Wie würde es dir denn gefallen, auch mitzukommen?", fragte er aus Neugier den kleinen Burschen. Gesellschaft war immer gut - auch wenn nicht einmal fest stand, ob er das wirklich machen würde, ha ha... Aber wenn das Kindswurm auch zusagte und so... Uffz. Ob er damit klarkommen würde? "Aber ich bin wohl auch gerade ziemlich festgefroren", ergänzte er auch nachdenklich. Denn was auch immer war, flexibel war er sicher nicht wirklich... (Es würde wohl im Grunde Tage dauern, bis er endlich wirklich dazu bereit sein würde.)

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Re: Die Pelipper-Post   Di Okt 20, 2015 9:41 pm
Die Antwort des Pelippers verwirrte das blaue Pokemon erst recht und zeugte für ein imaginäres Fragezeichen in seinem Gesicht. Beantworten tat ihm das nichts, eher das Gegenteil, denn wenn er zum Arbeiten noch nicht zu alt war konnte er doch fliegen? Das fliegen gehörte doch zu seiner Arbeit? Aber eben sagte er doch er wusste nicht ob er nicht schon zu alt dafür sei. Das war als würde ein Retter sagen er wolle einen Auftrag annehmen und gleichzeitig sagen er sei schon zu alt dafür. Kein Wunder also, das es das Drachen Pokemon gehörig verwirrte was er da zu hören bekam. Dabei wollte er den Chef des Postamtes keineswegs dazu drängen seinen Brief auszutragen, auch wenn das so rüber kommen konnte. Es machte ihm nichts aus zu warten, ob nun einen Tag, eine Woche oder gar einen Monat. Wobei er , durch sein Gespräch, gerade gar nicht dazu kam Zweifel daran zu hegen ob er ihn abschicken sollte oder lieber doch nicht. Dazu wurde er viel zu sehr abgelenkt.
Bis die nächste Verwirrung das Fragezeichen in seinem Gesicht größer machte. Zuerst schien Friedrich es aufzulösen. Er meinte nicht er sei zu alt für eine Arbeit hier, sondern für so einen langen Flug. Der Riesenteich lag eben nicht mal eben um die Ecke. Doch kurz danach sprach er wieder vom Austragen. Kanat senkte seinen Kopf und gab ein murrendes Geräusch von sich. Das viele nachdenken über so ein Durcheinander machte ihm Kopfschmerzen. Kopfschmerzen die er nicht haben wollte, hatte er doch erst vor kurzer Zeit an einem Tag ziemliches Kopfweh gehabt. Das brauchte er nicht noch einmal. Da viel ihm eine Lösung zu der ganzen Verwirrung ein.
Meint ihr zu Fuß?“, fragte er deswegen vorsichtig nach. Austragen musste nicht unbedingt über einen Luftweg gehen und Pelipper besaßen nicht nur Flügel zum fliegen, sondern auch Füße zum laufen. Die wirkten zwar ein wenig, um nicht zu sagen ziemlich, klein im Verhältnis zu seinem restlichen Körper, doch es musste ja genug Kraft darin stecken damit er sich vorwärts bewegen konnte. Allerdings wusste er nicht zu sagen ob dieser Weg der bessere wäre. Zu Luft ging es doch viel schneller und es wahr ungefährlicher. Natürlich nicht hundertprozentig sicher, das wusste er am besten, aber im Himmel konnte man Feinden immer noch besser aus dem Weg gehen oder ihnen davonlaufen als zu Boden. Da konnte ein Kampf schon mal unausweichlich sein. Also wie kam dieses Pokemon dann gerade auf diesen Gedanken? Sollte er dann nicht besser warten bis ein erfahrener Flieger einsatzfähig war als sich selbst in Gefahr zu begeben? Selbstverständlich würde er sich das nie verzeihen wenn dem Flieger wegen seines Briefes etwas zustoßen würde, weil er nicht warten konnte. Was noch nicht einmal der Fall war. Er machte bereits den Mund auf um zu widersprechen, das es für ihn vollkommen in Ordnung war zu warten, als eine weitere Frage an ihn gerichtet wurde die ihn aus dem Konzept brachte, was man auch deutlich daran sehen konnte, dass er ein paar Schritte zurücktaumelte und gegen das Pult hinter ihm stieß.

M-mitkommen? I-Ich?“, fragte er perplex und zeigte mit der rechten Pfote auf sich selber. „ Äh, Naja...“ Grundsätzlich hätte er nichts dagegen, würde so etwas sogar als Auftrag annehmen. Aber es handelte es sich nicht um einen Auftrag und der Zielort einer den er lieber meiden wollte. Deswegen ja der Brief. So konnte er mit seiner Familie kommunizieren ohne ihnen direkt gegenüberstehen zu müssen. Kanat zögerte mit einer Antwort und blickte sich um, als ob einer der Anwesenden ihm helfen könnte. In der Zwischenzeit besuchten auch andere Kunden das Gebäude, zum Beispiel ein Knudeluff, welches mit einem heiterem Gesichtsausdruck einen Brief abgab oder ein Smettbo, dessen Gesichtsausdruck sich jedoch ins negative veränderte als es seine Post abholte. Beim rausgehen sprach es auch von 'zu teuer' und 'neue Wohnung suchen'. Doch lange konnte er sich nicht damit befassen. Er musste eine Antwort abgeben wenn er nicht wie ein kompletter Idiot da stehen wollte. „ Ich kann mit kommen. Aber den Brief gebe ich nicht ab! Das ist deine Aufgabe!“, gegen Ende hin wurde das Kindwurm lauter und sogar unhöflicher, weil er Friedrich duzte, doch das unbewusst in lauter Panik. Es fuchtelte auch mit seinen Pfoten vor sich herum, als wollte es dort kleine Wabridies loswerden. Auf keinen Fall wollte er seinem Vater den Brief persönlich übergeben. Dann müsste er dort bleiben bis dieser ihn gelesen hat und sich den Fragen stellen. Nein, Nein, auf gar keinen Fall!, sagte er entschlossen zu sich selber. Hinbringen und unterwegs vor Feinden beschützen gerne, damit kam er klar, doch mit dem abgeben nicht. Das war für ihn viel schlimmer als ein Auftrag.
Als das Pelipper erneut etwas sagte beruhigte Kanat sich wieder. „ Macht ihr euch nicht zu viele Gedanken?“ Den Stimmungswechsel merkte man nicht nur daran, das er ruhiger sprach, sondern auch daran das er seinen, älteren, Gesprächspartner wieder siezte. Jetzt redete er wieder seiner Worte bewusst mit ihm. „ Es handelt sich schließlich nur um einen Brief“, fügte er hinzu. Ein wenig wunderte es ihn schon das der Seevogel sich solche Gedanken machte. Es ging schließlich nicht um irgendwas weltbewegendes. Sein Brief war nur einer von vielen, nicht für ein legendäres Pokemon bestimmt das ihn sofort erhalten musste. Bekamen legendäre Pokemon überhaupt Post? Wie auch immer, um diese Frage ging es gerade gar nicht. Sondern darum dieses fröhliche Pokemon nicht weiter dazu zu bringen seinen Kopf zu zerbrechen und in einer Verwirrung zu landen, in der er vorhin gelandet war.
Er hätte also nichts dagegen ihn bis zum Riesenteich zu begleiten, aber das musste nicht sein. Ob er es wollte oder nicht überließ Kanat Friedrich. Für ihn änderte sich so oder so nichts. Aufträge konnte er auch morgen oder übermorgen wieder übernehmen. Die liefen ihm nicht davon. Die werden niemals davonlaufen und so hatte er die Möglichkeit noch ein paar Fragen zum Thema Fliegen zu stellen, deren Antworten er sehr aufmerksam lauschen würde. Man würde gar nicht glauben wie aufmerksam jemand wie er sein konnte wenn es um etwas ging das ihn interessierte.
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Re: Die Pelipper-Post   Sa Okt 24, 2015 1:10 pm
#011 | in der Pelipper-Post | mit Kanat
Friedrich nahm zumindest nicht bewusst wahr, dass seine Antwort scheinbar verwirrend ankommen konnte. Vermutlich merkte er selbst einfach überhaupt nicht, wie oft er sich denn eigentlich widersprach - zumal er im Grunde wohl eigentlich nur laut dachte. Und mitten in seine verwirrenden, sich nicht ergänzenden Gedanken kam noch ein weiterer Satz des Drachenpokémons hinein. Zu Fuß? "Das wäre eine Idee! Abwechselnd fliegen und abwechselnd zu Fuß gehen." Ob das so klappen würde? Ausprobieren könnte man es ja mal, oder? Aber andererseits. War er wirklich bereit dafür? Immerhin müsste er noch sehr viel organisieren und so weiter und so fort. Geschweige denn, sich mit dieser ganzen Situation arrangieren! Doch er wollte auch diesen Brief eigentlich nicht lange herumliegen lassen. Egal, was dessen Inhalt war. Hmm... Gedanken über Gedanken, die sich im Kreise zu drehen schienen.
Fragend legte er den Kopf schief, nachdem er sein Angebot ausgesprochen hatte. Hatte er doch vielleicht irgendetwas Falsches gesagt oder so? Es schien jedenfalls nicht ganz so erfreut zu sein, an diesen Ort zu gehen. Dann jedoch äußerte er selbst wieder die eigenen Bedenken, und das Kindwurm beruhigte sich sichtlich wieder. Ob er sich zu viele Gedanken machte? Vielleicht. Aber er war eben nicht der Typ, auch wenn er oft so wirkte, der einfach kopflos davonpreschte! ... Okay, zu Teilen machte er diesem Bild dann doch alle Ehre, aber das waren meistens Ausnahmesituationen. Er kam mit plötzlichen Veränderungen eben nicht so gut klar, das war ein Fakt! Und auch mit großen Umbrüchen. Er war eben nicht mehr soo jung, eher starrsinniger als je zuvor. Ob er sich einen Ruck geben sollte? Aber nur ein Brief? "Es ist ein Brief! Briefe sind schließlich, mit Paketen, mein ganzer Lebensinhalt, mein Junge!", erinnerte das Pelipper wieder daran, dass er im Grunde nur für das Austragen dieser Dinge gelebt hatte. Gut, in den jungen Jahren vielleicht nicht so, aber mittlerweile schon. Immerhin hatte er mit all den Briefen und Paketen auch eine unheimlich große Verantwortung, eine Riesenlast, die auf seinen Schultern lag. "Man muss jeden Brief mit Sorgfalt behandeln, sei er noch so schlecht oder gut." Denn es waren dennoch Nachrichten, für die keine Zeit war, sie gesprochen zu betätigen, oder bei denen irgendwelche Hemmschwellen lagen. Und um ein reibungsloses Gespräch zu garantieren, war es dringend notwendig, auch einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Immerhin war es hier auch eine Art der Kommunikation, und Kommunikation war sehr wichtig! Es ging doch nichts über zwei oder mehr Pokémon, die sich untereinander austauschten, Fragen stellten, Antworten erhielten, Wissen vermehrten, Beziehungen aufbauten und den ganzen Kram eben, der anfiel, wenn man Kommunikation betrieb! Doch nun war die Frage, würde er sich dazu bereit erklären, selbst den Brief und ein paar andere in diese Richtung auszutragen, oder sollte er lieber darauf warten, dass ein erfahrener Flieger wieder zurück kam? Eine Entscheidung, die ihm persönlich ziemlich viele Kopfschmerzen bereitete, aber er fand es wichtig, wenn er sich wohl auch irgendwie gerne mit etwas Anderem beschäftigt hatte. Er wollte sich aber nicht mehr vor wichtigen Entscheidungen drücken, immerhin war er bei der Geburt seines Sohnes schon ein Feigling gewesen! Er schämte sich dafür, dass er sich anfangs nicht damit arrangieren konnte, doch es war eben nun einmal so geschehen und die Vergangenheit ließ sich nicht umkehren.
[out: OH SORRY, hab deinen Post übersehen OTL]

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Re: Die Pelipper-Post   Sa Okt 24, 2015 2:21 pm
Wirklich beantworten tat das Pelipper seine Frage nicht. Es empfand seine Frage als einen Vorschlag und nannte es eine 'Idee'. Dabei dachte er doch der Vogel meinte das mit 'austragen'. Nun wurde er also noch mehr verwirrt. Vor allem war nun immer noch nicht klar ob Friedrich den Brief selbst austragen wollte oder nicht. Wirklich kurios was solche eigentlich einfachen Entscheidungen auslösen konnten. Auch nachdem er sagte er würde mitkommen gab es keine Antwort darauf. Vermutlich überlegte das Wasser Pokemon immer noch ob er diesen Auftrag machen wollte oder nicht. So wie das Kindwurm damit überlegen konnte ob er wirklich mitkommen wollte oder nicht. Zum Riesenteich. Wo seine Familie wartete, darunter sein nerviger Halbbruder. Ob der inzwischen wohl wenigstens ein bisschen Selbstbewusstsein dazu gewonnen hat? Beim letzten mal wirkte er immer noch wie ein Weichei das sich einfach viel zu viel gefallen ließ. Er sollte denjenigen die ihn beleidigten einen ordentlichen Tackle verpassen und das nicht einfach so hinnehmen.
" Briefe sind euer ganzer Lebensinhalt?", fragte er nach, um sicher zu gehen sich nicht verhört zu haben. Das klang... traurig. Es ist ja in Ordnung eine besondere Beziehung zu Briefen zu haben, insbesondere wenn man an so einem Ort arbeitete, aber das ganze Leben gleich danach ausrichten?
Der Drache ließ die Pfote mit seinem Brief sinken und schaute seinen Gegenüber mitleidig an. " Ich kann verstehen das Briefe wichtig für euch sind und ich stimme auch zu das sie mit Sorgfalt behandelt werden müssen, aber euer ganzes Leben solltet ihr nicht danach richten", sagte er mit entschlossenem Gesichtsausdruck und legte seinen Brief zur Seite auf ein Pult. " Es gibt doch noch viele andere wichtige Dinge im Leben : Essen, Trainieren, Dungeons erkunden. Wollt ihr nicht irgendwann einmal eine Familie gründen?" Wer wusste schon wie dieses jungen Pokemon darauf kam einem älteren Belehrungen zu halten, aber irgendwas störte ihn kolossal an der eben ausgesagten Aussage. Er selbst war ein Retter und natürlich wird er diesen Beruf noch lange, lange ausüben, doch es wird nie sein gesamter Lebensinhalt sein. Da gibt es noch so viele andere Dinge im Leben die er wichtig fand. Er machte auch nicht jeden Tag Aufträge oder dachte in jeder freien Minute an seinen Beruf. Manchmal nervten ihn sogar Auftraggeber und er würde am liebsten alles abbrechen und hinschmeißen. " Ihr sagtet doch ihr hättet eine Frau. Gehört sie nicht zu eurem Lebensinhalt dazu?", fragte er, fast schon vorwurfsvoll und zog dabei die Blicke einiger Angestellten auf sich. Mittlerweile fragte man sich natürlich worüber sich die beiden solange unterhielten und wenn einer der beiden dann auch noch lauter wurde geschah es automatisch, das man sich die Situation anschaute. Der der gerade ein wenig lauter sprach bemerkte die Aufmerksamkeit nicht, fand sich seiner impulsiven Worte im Recht. Er sollte zumindest ein wenig an sich selbst und seine Zukunft denken, da er diesen Beruf schließlich nicht ein lebenlang machen wird. Irgendwann wird er seinen Posten abgeben und jemand anderes der Chef des Postamtes sein. Was war dann? Was machte er dann ohne seinen Lebensinhalt?


[ Out: Kein Problem XD]
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Re: Die Pelipper-Post   So Okt 25, 2015 2:07 pm
#012 | in der Pelipper-Post | mit Kanat
Wie sich die Gedanken im Kreise drehten, so druckste sich auch Friedrich sehr gerne vor Entscheidungen herum, wenn sie so plötzlich waren und kamen wie diese momentane hier. Ob es nun wirklich gut war, ob es notwendig war, und so weiter und so fort schwirrte in seinem Kopf herum wie lästige Fliegen, die einem keine Entscheidungen treffen ließen - was aber bei ihm immer ein eher fragwürdiges Unterfangen war.
Also ging er, erleichtert, sich auf etwas Anderes konzentrieren zu können, dazu über, die Frage des jungen Drachen zu beantworten. "Immerhin leite ich ja hier auch die Post! Ich hatte mein Leben lang mit Briefen zu tun gehabt und ich denke, so schnell werde ich das nicht aufgeben wollen. Man lernt einfach auch dadurch sehr viele Leute kennen, so viele verschiedene Pokémon, man bekommt viele Teile der Welt zu sehen und es ist einfach schön! Zu sehen, wie sich alles miteianander verbindet, wie die Welt quasi eins wird", berichtete er ausführlich, um jegliche Bedenken zu zerstreuen und so weiter und so fort.
Die nächsten Worte des Drachen ließen das Pelipper nachdenklich werden. "Vielleicht habe ich moch wohl eben ein wenig falsch ausgedrückt. Auch wenn ich immer noch nicht mehr allzu oft in Dungeons gehe und so weiter, aber Briefe sind eben ein sehr wichtiger Bestandteil. Ich gebe zu, sie sind nicht alles", ergänzte er mit einem leichten Schmunzeln. Achje, sprachliche Korrektheit sollte auch bitter gegeben sein! Vielleicht sollte er mehr über das nachdenken,w as er sagen würde. Vielleicht.

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Re: Die Pelipper-Post   So Okt 25, 2015 9:54 pm
Das Pelipper konnte noch so viele positive Dinge über seine Arbeit erzählen, deswegen wird Kanat trotzdem nicht sagen man sollte sein ganzes Leben damit ausfüllen. Es gab noch viele andere Dinge im Leben. Die waren zwar nicht immer schön, wie beispielsweise die Rechnung des Smettbos vorhin, aber auch das gehörte zum Leben dazu. Dementsprechend sagte er nichts und schaute seinen Gesprächspartner an. Wie nannte man so etwas noch gleich? Besessenheit? Wenn eine Person nur noch an eine einzige Sache dachte und dabei alles andere außer acht ließ.Er wird jedenfalls niemals so werden.
" Richtig, sie sind nicht alles!", stimmte er ohne zu zögern zu und sprach direkt weiter. " Es wird Zeit das ihr auch mal etwas anderes von der Welt seht. Deswegen werdet ihr mich heute bei meinem Auftrag begleiten!" So wie er das sagte klang es viel mehr nach einem Befehl, statt nach einer bitte. Seiner Meinung nach musste das Flug Pokemon schleunigst von seinem Trip runter gebracht werden und wie ging das einfacher als wenn er ihn einfach mit auf eine Mission nahm? Damit kannte er sich aus und mitgenommen hat er auch schon jemanden, Zola. Das war ja auch ganz gut gelaufen. Nicht perfekt, aber am Ende waren beide wieder zurück gekommen. Hauptsache er konnte diesem Pokemon mal etwas anderes zeigen als seine Briefe. Er sagte doch selber er ginge nicht mehr allzu oft in Dungeons, dann wurde es doch mal wieder Zeit. Am besten mit jemanden der sich nicht verlief und wusste wo es hingehen sollte.
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Re: Die Pelipper-Post   Do Okt 29, 2015 6:44 pm
#013 | in der Pelipper-Post | mit Kanat
Dass das Pelipper gerade gedanklich als besessen bezeichnet wurde, registrierte Friedrich wohl nicht gerade. Aber er hatte sich auch in dieser kurzen Pause der Umgebung zugewandt, um zu schauen, ob es irgendwelche Probleme gab, auf die er sich wie ein Aasgeier stürzen könnte! - oder auch nicht. Jedenfalls kehrten seine Gedanken augenblicklich zu dem Pokémon zurück, wenn er auch wieder ein paar Sekunden brauchte, bis er die Worte des Kindwurm richtig verstanden und verarbeitet hatte.
Jedoch merkte er schon, dass das Kindwurm von seiner Lebensweise wohl nicht allzu begeistert war, wenn auch nur irgendwie am Rande. Eher wurde er von den nächsten Worten überflutet. "Bitte was?", fragte er recht dümmlich nach, den Kopf schief gelegt und die Augen wohl ein wenig weiter als sonst. So langsam schaltete jedoch auch sein Gehirn die Nachricht in verständlichere Krypten und Wiederholungsschleifen, sodass auch das Pelipper bald Gegenstand und Kern der Nachricht erfasste. "Aber das kann ich doch nicht tun!", protestierte er also, "Ich muss immerhin hier noch aufpassen und so." Man bedenke, dass es momentan nicht viel zum Aufpassen gab, denn es näherte sich einer ruhigeren Phase des Tages zu. Wenngleich er immer noch, unflexibel wie er war, sich nicht auf diese neue, ruckartige Situation einstellen konnte. Zumindest nicht augenblicklich. Aber es würde wohl auch fragwürdig bleiben, ob er denn nach einer Weile zustimmen würde - sicher konnte man sich nie sein, aber naja. Leicht wäre es sicher nicht.

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Re: Die Pelipper-Post   Fr Okt 30, 2015 9:53 pm
Kanat kniff die Augen zusammen. Entweder hatte Friedrich ihm wirklich nicht zugehört oder der Vogel tat gerade so als hätte er nicht verstanden was vor einer Minute gesagt wurde. Dem überrumpelten Gesichtsausdruck nach ging er jedoch davon aus das dieses Pelipper ganz genau verstanden hatte was er von ihm wollte.
Jetzt versuchte es sich auch mit seiner Arbeit herauszureden. Aber da stand es dem falschen Kindwurm gegenüber. „ Hey Leute!“, rief dieses durch den ganzen Raum. Laut genug um die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf sich zu ziehen. Wo eben zwar schon welche rüber geschaut haben, sich ein paar jedoch gewissenhaft ihrer Arbeit gewidmet haben, schauten nun alle wirklich zum Chef und seinem kleinen Gesprächspartner. Nachdem dieser sich vergewisserte alle Aufmerksamkeit zu haben, auch die der Kunden, stellte er sich etwa mittig in den Raum und deutete auf Friedrich. „ Mein Name ist Kanat und ich gehöre zu der Rettergilde. Ich brauche euren Boss für meinen nächsten Auftrag. Es ist doch kein Problem wenn er mich ein paar Stunden begleitet und ihr eure Arbeit solange alleine macht oder?“, fragte er, ließ jedoch durchdringen, das keine Widerrede geduldet wurde. Das er ihn für seinen nächsten Auftrag brauchte stimmte zwar nicht, zu mal er nicht einmal wusste wie dieser Auftrag aussah, doch ein bisschen schwindeln war erlaubt um den Wasservogel hier raus zu bekommen. So werden seine Angestellten denken, dass er mitkommen muss, weil ansonsten etwas schlimmes passieren konnte.  
Zuerst schauten die Mitarbeiter genau wie die Kunden mit großen Augen dem Redenden zu, dann wandten sich alle, wirklich alle, Blicke Friedrich zu. Ganze zwanzig Sekunden herrschte absolute Stille und alle starrten dieses Pokemon an.
Erst dann erlöste ein Tauboga die Anwesenden, indem es seinen Arbeitsplatz kurz verließ und sich zu seinem Chef hinbegab. " Das ist kein Problem Chef. Es sieht so aus als hätten wir heute nicht so viel Arbeit und mit der kommen wir schon klar. Ihr könnt den Retter ruhig auf seinem Auftrag begleiten", sagte er in einem fröhlichen Ton. " Ja, das ist in Ordnung", und ähnliches kam  anschließend auch aus anderen Ecken. Einige Pokemon schauten das Pelipper sogar ehrfürchtig an, als würden sie denken : Unser Chef wird für einen Auftrag gebraucht. Unser Chef hilft den Rettern.
Als die Kunden dann auch noch untereinander zu tuscheln begannen war klar das diese Information sich bis Morgen in der ganzen Stadt herumgesprochen haben wird.

Der Retter für seinen Teil schnaubte zufrieden und lief zu seinem Gesprächspartner zurück. „ Da habt ihr's gehört. Also. Wenn ihr euch noch vorbereiten müsst dann solltet ihr das jetzt tun. Ansonsten können wir uns... gleich auf den Weg machen“ Beinahe hätte er gesagt einen Auftrag aussuchen, doch im letzten Moment schaffte er noch die Kurve, hier wusste ja keiner das es noch gar keinen Auftrag gab. Doch das würde sich gleich ändern.
Friedrich sollte ja nicht auf die Idee kommen sich irgend eine andere Ausrede einfallen zu lassen. Die wird er alle zunichte machen. Es gab kein zurück mehr für ihn. Sogar seine Mitarbeiter konnte er dazu bringen ihn zu unterstützen.
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Re: Die Pelipper-Post   Sa Okt 31, 2015 2:45 pm
#014 | in der Pelipper-Post | mit Kanat
Ohje. Was hatte der Drache jetzt vor? Wieso drehte sich Kanat nun, recht klein in Gestalt, zu seinen Mitarbeitern um und rief dann auch noch ganz laut, sodass sie sich alle zu ihm umdrehten. Und wieso redete er nun so mit seinen Mitarbeitern? Warum bestand er denn eigentlich so darauf, dass er mitkam? Herrje, man konnte sagen, dass bei Friedrich erst einmal alle Sicherungen durchbrannten, rausflogen und in mühsamer Arbeit wieder zusammengebastelt wurden, und in dieser Zeit herrschte Stille, die er nun wirklich nicht mitbekam.
Als dann ein Tauboga auch zu reden anfing. Woah. Warte. Passierte das nun WIRKLICH? Nun entflammte wieder ein regelrechter Sturm an Zurufen, dass es sicherlich okay wäre, wenn er kurz den Tag dann ausfallen ließ und so. Man konnte sagen, dass Friedrich die Schnabelklappe einmal herunter, sogleich aber wieder nach oben schnellte. Das Getuschel und die ehrfürchtigen Blicke nahm das überforderte Pelipper in diesem Augenblick nicht gerade wahr, war er viel zu beschäftigt damit, sich umzuarrangieren. Wenn es nun solche Öffentlichkeit gefunden hatte, sollte er sich lieber nicht doch drücken gehen oder so...
Also fügte er sich seinem Schicksal, wenn er auch Seufzer zu unterdrücken gedachte. "Ich bin soweit fertig, denke ich." Seine Stimme klang wohl lasch, nicht allzu geladen, aber mehr brachte er gerade nicht zustande. Er musste sich immer noch damit arrangieren, und das war wahrlich nicht allzu einfach. "Sollen wir dann also?" Er lächelte seinen Mitarbeitern aufmunternd und doch gezwungen zu, als er dem Drachen nach draußen folgte. Das würde vielleicht ein Tag werden...

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Re: Die Pelipper-Post   Sa Okt 31, 2015 8:10 pm
Freundlicherweise ersparte Friedrich sich und Kanat eine Ausrede und zeigte sich willig den jungen Retter bei seinem nächsten Auftrag zu begleiten. Enthusiastisch klang seine Stimme zwar nicht, doch nahm der Drache an das läge daran, dass sein Begleiter Angst hatte aus der Normalität seines Alltags zu fliehen und mal etwas anderes zu sehen. Sicher war er es nur gewohnt über Dungeon's hinweg zu fliegen um einen Brief abzuliefern und nicht ihn wirklich zu erkunden.
„ Ja, los geht’s!“, sagte Kanat mit echtem Enthusiasmus. Er für seinen Teil konnte es kaum erwarten den nächsten Auftrag in die Hand zu nehmen. Mit einem Begleiter zusammen war das zwar nicht geplant gewesen, doch machte ihm das nicht so viel aus. Er hatte sich schließlich dafür entschieden das Flug Pokemon mitzunehmen. Ihm schenkte er von Anfang an auch Vertrauen, nicht so wie bei Zola, bei der er nicht sicher war ob sie mit ausgefahrenen Krallen hinter oder vor ihm stand.

Vor dem Postamt wollte er dann auch schon Richtung Infobrett loslaufen, als ihm die neugierigen Blicke an der Tür des Gebäudes auffielen. Wenn die Pokemon des Postamtes sahen wie die beiden zum Brett gingen werden sie sich wundern warum, schließlich war der Auftrag offiziell ja schon klar.
Er drehte sich zu Friedrich um. „ Wenn du sie für zwei Minuten ablenken kannst werde ich uns einen Auftrag schnappen“, flüsterte er leise. Er mochte es eigentlich im Mittelpunkt zu stehen, doch gerade jetzt wünschte er sich die Leute würden sich auf etwas anderes konzentrieren.
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Re: Die Pelipper-Post   So Nov 01, 2015 1:43 pm
#015 | in der Pelipper-Post | mit Kanat
Mit leicht verkrampft wirkender Miene folgte er also dem Drachen nach draußen, um etwas Anderes zu machen, als er geplant hatte - als er es gewohnt war. Er wusste nicht, wie er mit dieser ruckartigen Situation umgehen sollte und konnte sich nicht wirklich damit identifizieren, geschweige denn, damit umgehen. Was sollte er tun? Am Ende würde noch irgendein Problem auftauchen, welches ihn nicht mehr erlauben würde, so zu leben wie... bisher? Keine Ahnung, worüber er sich eigentlich so aufregte, aber es war ein unbestimmtes, unangenehmes Gefühl.
Aber immerhin hatte das jüngere Pokémon seine Freude daran, war er es wohl auch gewohnt, ständig in Dungeons zu gehen. Er winkte seinen Mitarbeitern noch einmal, dann waren sie auch schon draußen.
Und naja, Friedrich musste dann doch erst einmal wieder reingehen und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen - ha ha. Aber er wollte dem Drachen auch nicht in den Rücken fallen, von daher nickte er und ging mit der Ausrede... aber halt! "Was ist eigentlich mit deinem Brief? Hatte ich ihn schon?" Irgendwie konnte er sich gerade nicht mehr daran erinnern. Sonst würde er wohl damit irgendetwas machen, und nicht mit der Ausrede, er bräuchte noch irgendetwas, was er nicht brauchen würde - wie ... Tja, keine Ahnung, er würde sich etwas ausdenken müssen und das würde... lustig werden. Ausreden zu erfinden lag ihm beinahe so gut wie ... plötzlich doch wieder Retter sein? Ha ha. Das würde wirklich lustig werden.

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Re: Die Pelipper-Post   Mo Nov 02, 2015 9:23 pm
Sobald die Anwesenden wieder alle auf Friedrich schauten konnte er sich in Ruhe einen Auftrag aussuchen. Keine Ruhe die er sonst morgens hatte, doch drei Minuten sollten schon ausreichen um einen Auftrag zu finden. Er würde sich so wieso keinen schwierigen suchen. Wenn er den Vogel schon dazu zwang mit ihm zu kommen, dann wird er ihn nicht auch noch Gefahr aussetzen. Jeder Dungeon beherbergte an sich Gefahren, doch dieses mal wird er darauf acht geben das seinem Begleiter nichts geschah.
Als Zola das letzte mal mit ihm gekommen war hatte er nicht verhindern können, dass sie von einem Duflor in die Knie und beinahe von einer Säure Attacke getroffen wurde. So unangenehm die Erinnerung daran auch war lernte er daraus. Aus Fehlern lernt man hieß es doch so schön.

„ Hm?“ Das Kindwurm kehrte in die Gegenwart zurück als das Pelipper ihn ansprach. Sein Brief? Den hatte er ganz vergessen! „ Der liegt immer noch im Postamt. Dem geht es gut, keine Sorge“, antwortete er schließlich und machte eine scheuchende Bewegung in Richtung des Gebäudes. „ Nun mach schon und lenk sie ab!“ Kaum draußen dachte er immer noch an seine Briefe. Dabei gingen sie doch zusammen auf einen Auftrag damit er das zumindest für ein paar Stunden mal vergaß.

„ Und komm ja nicht auf die Idee nicht wieder raus zu kommen!“, drohte der Drache dann noch. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hatte konnte er ganz schön hartnäckig sein und gerade jetzt wollte er seinen Willen unbedingt durchsetzen. Dafür würde er sogar ins Postamt zurückgehen und Friedrich an den Flügeln herausziehen.
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Re: Die Pelipper-Post   Di Nov 03, 2015 8:09 pm
#016 | in der Pelipper-Post | mit Kanat
Der Brief war also schon bei der Post, das war gut! Während Friedrich also seine Belegschaft mit irgendwelchen hampelmannartigen Ausreden von Kanat ablenkte, suchte sich dieser einen Auftrag heraus. Dabei war die Art und Weise, wie das Pelipper dies zu bewerkstelligen gedachte, manchmal recht abenteuerlich, schwankte er zwischen mehreren Arten der "Frage und Antwort"-Methodik und den "Wusstet ihr" und "Ich glaube, ich brauche noch" so fieberhaft hin und her, dass es kaum zu glauben war, dass sie am Ende immer noch ein recht heroisch stoisch ruhiges Bild von ihm hatten, ha ha... Aber vielleicht war man hier und da auch etwas verblendet.
Als er dann wieder aus der Post heraustrat, hoffte er, dass Kanat entsprechend etwas gefunden hatte. Ob ihm diese ganze Aktion ein zweites Mal gelang, war eine berechtigt gute Frage...
Da erinnerte er sich wieder an die letzten Worte des Kindwurms, ehe er selbst im Gebäude verschwunden war. Achja, was wäre das verlockend gewesen... Doch er war wohl irgendwie auch zu rechtschaffens, um einfach nicht wieder herauszukommen. Auch wenn er wohl berechtigt gewesen wäre, abzulehnen, aber dann würde er nicht nur seine Mitarbeiter traurig (oder so) machen, von daher gesellte er sich wieder zum Drachen.
"Wir können dann los!", meinte er, nun etwas mehr an den Gedanken gewöhnt und dementsprechend engagierter als zu vor, während sie noch in der Nähe des Gebäudes waren. Erst ein paar Schritte nachher erkundigte sich das Pelipper nach dem Auftrag. "Hast du etwas finden können?"

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Re: Die Pelipper-Post   Mi Nov 04, 2015 8:45 pm
Kaum befand sich Pelipper wieder im Postamt nahm der junge Retter seine Füße in die Hand und flitzte zum Infobrett. Mal sehen, dachte er und begutachtete das Infobrett. Dabei viel sein Blick als allererstes auf eine Mission die dort schon länger hing. Ihr Name war 'Blubbernde Feinde'. Es ging um ein Quappo das Unruhe am Riesenteich stiftete. Normalerweise würde ihn so etwas nicht so intensiv beschäftigen. Unruhestifter gab es überall. Aber dieser wütete ausgerechnet an dem Ort an dem seine Familie lebte. Da machte er sich natürlich Gedanken ob sie betroffen waren, ob es ihnen gut ging. Er wusste aber auch das er, zumindest alleine, keine Chance gegen so ein Pokemon hatte. Quappo war die dritte Entwicklungsstufe von Quapsel, er war die erste von Brutalanda. Um den Wasser Typen also zu schlagen brauchte er mehr Kraft oder mehr Leute. Mit Friedrich hätte er zwar ein weiterentwickeltes Pokemon, doch konnte er ihm nicht zumuten gegen ein Quappo zu kämpfen. Nicht auf einer Mission bei der gezwungen wurde mitzukommen. So sehr er dieses Quappo auch besiegt sehen wollte würde er es niemals auf kosten anderer tun und Außenstehende seines Wunsches wegen in Gefahr bringen. Während er seinen Kopf schüttelte viel ihm eine weitere Mission auf. Nachdem er sie gelesen hatte folgte ein lautes Lachen. „ Shiny Milotic. Das ist doch... doch...“ Mit einem Mal verging ihm das Lachen. Seine Stiefmutter war ein Shiny Milotic, aber die wird wohl nicht gemeint sein oder? Am Riesenteich lebten viele Milotic und es gab doch nicht nur ein Shiny auf der Welt. Es konnte jedes andere gemeint sein.

Noch kurz zögerte der Retter, dann griff er sich einen anderen Zettel und lief auf den Weg zurück. Gerade rechtzeitig, Friedrich kehrte nämlich zurück. Scheinbar hatte sein Ablenkungsmanöver Erfolg. Wenn der Drache sich nicht täuschte klang sein Begleiter sogar positiver gestimmter als vorhin. Das war doch mal ein Anfang! „ Ja. Das habe ich“ Kaum geantwortet hielt er ihm den Zettel mit dem Auftrag „ Ein weiter Weg“ hin.
„ Wir werden einen Apfel zu einem Mampfaxo im Finsterforst bringen“, erklärte, im bestimmenden Ton. Doch letztendlich fügte er doch noch etwas hin. „ Das ist doch in Ordnung für dich, oder?“Obwohl seine Stimme eigentlich keine Widerrede duldete,trieb ihn etwas dazu nachzufragen. So ganz legitim war seine Vorgehensweise ja nicht gewesen und auch wenn er sich nach wie vor immer noch im Recht fühlte – Friedrich musste mal von seinen Briefen weg – besaß er immer noch so etwas wie ein Gewissen. Er wollte das halbe Wasser Pokemon nicht irgendwohin schleppen wo er vielleicht nicht hin wollte. Auf jedenfall wird er dieses mal für die Sicherheit dieses Pokemon sorgen. Dieses mal mussten sie niemanden rekrutieren, nur etwas überbringen. Da konnte er also ein Auge auf den Wasservogel haben. Eigentlich war das eine Mission die er als unnötig bezeichnete. Ein Pokemon das sich verlief und – anders konnte man es leider nicht sagen – zu dumm war Nahrung zu finden. Da sollte man doch vorher überlegen und sich genügend Proviant mitnehmen. Aber es war eben auch einer der einfacheren Missionen.
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Re: Die Pelipper-Post   Do Nov 05, 2015 2:35 pm
#017 | in der Pelipper-Post | mit Kanat
Nachdem er dieses haarige Ablenkungsmanöver hinter sich gebracht hatte, und sich wieder bei Kanat eingefunden hatte, ordnete er sich dieser "kleineren" Kraft unter, welche ihn heute von seinem Arbeitsplatz wegriss. Achje. Was für eine ... hohe Hürde er nehmen musste, immerhin hatte er heute eigentlich auch noch andere Dinge geplant. Aber gut, diese waren irgendwie auch nur die alltäglichen Sachen gewesen und nicht von allzu großer Bedeutung, dass er unbedingt da sein würde. Er überschätzte irgendetwas mal wieder und schätzte dies und jenes falsch ein, etc. Alles wirklich nciht ernstzunehmend.
So lauschte er auch dem Auftrag, welcher bestimmend vorgetragen wurde - aber hey, es wurde auch nach Friedrichs Meinung gefragt. Dieser nickte. "Klar geht das!" Er wäre wohl einer der Personen gewesen, die nie irgendeinen Widerspruch erhoben hätten, wenn die Sache einmal beschlossen war. Er wüsste auch nicht, was verkehrt daran wäre, einem Mampfaxo einen Apfel mitzunehmen, erinnerte es ihn auch wieder daran, dass er ja auch immer ein Bote war! Und dass diese Aufgabe (zufällig) seiner alltäglichen Arbeit ähnelte, war ihm wirklich mehr als recht. "Dann wollen wir los, oder?" Er legte noch einmal nachdenklich die Stirn in kräuselige Falten. Hatte er auch genügend dabei? Er meinte schon, aber man wusste im Grunde nie, ob es zu viel, zu wenig, genau richtig war. Aber es würde schon reichen, befand er! Er wäre dann soweit aufbruchsbereit.

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Re: Die Pelipper-Post   Fr Nov 06, 2015 9:59 pm
Es ging also klar. Eine andere Antwort wollte der junge Drache auch gar nicht hören. Bei diesem Auftrag durfte auch nicht so viel schief gehen. Einen Apfel zu überbringen war keine große Sache – er hatte einen dabei und vielleicht gab es sogar einen Kecleon-Laden in dem Dungeon. Das einzige worauf sie acht geben mussten waren die Pokemon. Bei Ebene Sieben warteten eben nicht mehr Hornlio oder Raupy auf Eindringlinge.
„ Ja, wir können los“, antwortete Kanat und marschierte ein paar Schritte vorwärts, ehe er sich umdrehte. „ Ihr habt doch alles was ihr braucht, oder?“ Genau. Gerade jetzt war ihm eingefallen, dass der das Pelipper mal wieder seit einiger Zeit duzte. Er konnte sich nicht mehr erinnern wann er damit angefangen hat, doch es musste ab dem Zeitpunkt gewesen sein als er sich über ihn aufgeregt hat. In Rage konnte es schon mal vorkommen das er seine guten Manieren vergaß, was dieser Ausflug bewies, und jetzt wo er sich langsam wieder beruhigte kehrte auch die Höflichkeit zurück. Da Friedrich von sich aus gefragt hat ob sie los können, hat er entweder alles was er braucht oder weiß nicht was ein Retter so alles auf seinen Aufträgen braucht. Schließlich ist er selber keiner und kennt sich damit wahrscheinlich nicht aus. Das konnte man ihm nicht übel nehmen, er machte dafür eine andere, wichtige, Arbeit. Reine Arbeit die mehr vermisst werden würde als ein Retter weniger.
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Re: Die Pelipper-Post   So Nov 08, 2015 5:08 pm
#018 | abseits der Pelipper-Post | mit Kanat
Als die Frage nach dem Aufbruch kam, kam die Frage - nach einer Bejahung - zu ihm zurück. Das Pelipper nickte. "Ja, ich hätte alles soweit - hast du nur einen Apfel?" Er war nur im Besitz seiner absoluten Leibspeise, Kastanien! Aber Äpfel hatte er keine mit sich, sonst würden sie wohl noch einen kurzen Abstecher oder so machen müssen, in den Kecleon-Laden zum Beispiel. Manchmal traf man aber uahc auf diesen, wenn man in einem Dungeon war - die Garantie war jedoch nicht gegeben. Also lieber vor Ort in der Stadt kaufen, würde denn einer benötigt werden.
"Wenn wir einen haben", sprach Friedrich dann nach weiter, "sollten wir uns so langsam in Richtung..." Er stockte. Wohin ging es gleich? Er hatte es nun in diesem Augenblick wirklich nicht mehr im Kopf, aus den Augen, aus dem Sinn! Sein Gedächtnis war mal wieder exzellent, aber naja, vielleicht reichte es ja, damit er sich nicht in diesem Dungeon verlief. Immerhin war er, immer noch, zum xsten Mal, kein so alter Mann! Auch wenn er langsam dazu neigte, etwas senil zu werden, ha ha... Nachdem er jedoch das Ziel wusste, konnten sie ja dann wirklich los gehen! Immerhin verweilten sie schon etwas auffällig lange vor der Pelipper-Post, oder in der Nähe davon - seine Mitarbeiter sahen ihn ja nicht mehr. Und wenn sie es doch taten, dann würden sie zwei Pokémon bemerken, die ziemlich am Rande eines wirklichen Planes waren, und das sollte doch lieber vermieden werden!
TBC X Dungeons, Finsterforst Ebene 1-5

[out: Dann geht's jetzt endlich mal weg, oder? |D Wenn's in Ordnung ist.]

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Zuletzt von Friedrich am Mo Nov 09, 2015 5:15 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Die Pelipper-Post   So Nov 08, 2015 8:38 pm
„ Ja, habe ich“, antwortete der junge Drache. Er hatte noch einen Apfel und eine Banane. Den Apfel würde er dem Mampfaxo geben müssen. Nun gut. Diese Items kosteten nichts also tat ihm der Verlust nicht all zu sehr weh. Er musste nur darauf achten, dass das Nahrungsmittel unterwegs nicht durch einen Kampf oder ähnliches kaputt ging. Dann sahen sie nämlich alt aus. Wenn es dort keinen Kecleon-Laden gab werden sie Äpfel suchen müssen. Im schlimmsten Fall hieß es den Dungeon verlassen und erneut betreten. So sehr er Friedrich auch dazu bewegen wollte etwas anderes zu sehen, das bedeutete nicht er wollte doppelte Wege gehen.
„ In Richtung Finsterforst“, brachte er den Satz zu Ende und deutete in eine Richtung. „ Also dort entlang“ Glücklicherweise kannte er den Weg, da verschiedene Aufträge ihn schon in diesen Dungeon geführt haben. Er wi9rd schon darauf acht geben, dass sein Begleiter ihm unterwegs nicht verloren ging. Das wäre ja noch schöner wenn er ihn in einen Dungeon schleppte und am nächsten Tag ein Notruf von Friedrich am Infobrett hing. „ Habe mich im Finsterforst verlaufen. Bitte bring mich hier raus“. Da jeder wusste mit wem er diesen Ort betreten hat wird er sich nie wieder im Postamt blicken lassen können. Es dürfte doch nicht so schwer sein einen so großen Wasservogel im Auge zu behalten.

Mit diesen Gedanken und seinem Begleiter entfernte sich der Retter vom Postamt um die Mission des heutigen Tages anzutreten.


Tbc: Finsterforst: Ebene 1-5

[ Das ist sogar sehr in Ordnung XD]
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