Hallihallo meine Lieben!
Nach längerem hin und her Überlegen und Beobachten des Forums habe ich den Entschluss getroffen, dass das "The Missing Paradise" seine Pforten bis aufs Erste schließen wird. Auch wenn der Anfang des Forums sehr vielversprechend ausgefallen war ging das Leben im Board langsam aber sicher immer mehr zurück. Trotz mehrerer Versuche von Euch und Mir ist es uns nicht gelungen, neue Gesichter für unsere Welt der Pok émon zu begeistern, was dazu führte, dass das Forum am Ende lediglich nur noch von Mehrfachaccounts am Leben gehalten wurde, was leider auch nicht das Gelbe vom Ei ist.
Nichtsdestotrotz war die Zeit mit euch und auch mit dem Forum wirklich wunderbar, ich hatte sehr viel Spaß und habe mich jeden Tag gefreut, mit euch und euren Charakteren neue Abenteuer zu erleben. Ich hoffe sehr, dass es euch hier ebenfalls Spaß bereitet hat und ihr mit einem Lächeln auf dem Gesicht zurück an die Zeit im Missing Paradise denken könnt. :P
Das Forum wird erstmal nicht gelöscht und die Beiträge und Grafiken damit auch behalten. Solltet ihr eure Steckbriefe oder ähnliches noch sichern wollen könnt ihr mich über das Storming Gates oder das AniMaCo erreichen, die Links zu meinen Profilen folgen unten.
Ich wünsche allen Usern, Ex-Usern und auch Gästen, die sich bei uns umgesehen haben noch eine schöne Zeit im Rollenspiel und ich bin mir sicher, dass man sich irgendwann irgendwo nochmal wieder sehen wird!
Allerliebste Grüße,
Sansai!

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Die Pelipper-Post

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Die Pelipper-Post   Fr Jun 26, 2015 2:42 pm

Die Pelipper-Post
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Sabaku
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Re: Die Pelipper-Post   Di Aug 04, 2015 10:32 am
Gebiet vor den Bergen »

Sabaku hatte erst einmal nichts mehr erwidert. Das Lin-Fu kam ihm ein wenig aufgedreht vor, aber es war sicherlich kein böses Pokemon. In dem Sinne hatte er wohl nichts zu befürchten und seine Nase hatte ihn auch noch nie betrogen. Böse Pokemon rochen meist auch ein wenig anders. Nach Gefahr. Und Gefahr war eigentlich überhaupt nichts für Sabaku. Das Problem war natürlich, dass seine natürliche Neugierde ihn manchmal der Gefahr in die Arme trug... aber das war eine Seite an dem jungen Sandan, die Azurah ja noch gar nicht kannte. Mittlerweile trottete das ungleiche Paar durch die Straßen der 'Stadt' - nun, so groß war sie ja auch nicht. Aber sie war so anders als alles, was Sabaku bisher in seinem Leben hatte erleben dürfen, dass er sehr vorsichtig war und sich stets hinter seiner Partnerin-für-eine-Mission-Azurah hielt. Immer wieder sah er sich etwas erschrocken um, als ein - weiteres - Pokemon sie lautstark begrüßte oder ähnliches. Ein Sandan schien hier jedenfalls kein besonderer Anblick zu sein; tatsächlich grüßten die meisten fast eher ihn als seine Begleitung. Aber das bekam er so gar nicht mit, war er doch damit beschäftigt, am laufenden Band die Umgebung und entsprechende Rückzugsorte zu analysieren. Er fand das alles furchtbar anstrengend, aber er hielt es aus, wusste er doch, dass er zur Verbesserung der allgemeinen Umstände dies aushalten musste. Pelipper-Post, Infobrett, Dungeon... was sollte das alles genau sein? Natürlich konnte er sich in etwa vorstellen, was das alles war, aber... ach, es war alles seltsam. Und das Lin-Fu auch. Es schien so... offen und mutig zu sein. Sie hatte gesagt, dass sie aus dem Norden kam - das genaue Gegenteil der Richtung, aus der er gekommen war.

Sie gingen jetzt in Richtung... Wasser? Sabaku stellte sich kurz auf die Hinterbeine und streckte seine Schnauze in die Luft. Es hörte sich definitiv nach Wasser an und roch aber anders. Salzig. Das musste das Meer sein. Da merkte er, dass sie auf eine große Klippe zusteuerten: Ein großes Haus in Pelipper-Form und davor ein großes Brett, vor dem einige Pokemon standen und sich angeregt unterhielten. Was ihm aber viel mehr Sorgen bereitete... sie standen hier auf einer Klippe. Er winselte leise. "Geht es hier drunter direkt ins Wasser?" Das gefiel ihm nicht. Wasser (vor allen Dingen tiefes) machten ihm Angst. Und das sogar gerechtfertigt, schließlich war er ein Boden-Pokemon. Das Panorama war zwar wunderschön - hinter dem Pelipper-Haus war das Meer zu sehen in all seiner Pracht und Schönheit - aber Sabaku konnte nur an eins denken: Die tiefen Tiefen, die unter dieser blauen Oberfläche lagen. Und auch die Pokemon, die darunter lauerten... Sabaku ging auf allen Vieren, wie zuvor, und passte auf, dass er sich nicht zu schwer machte. Nicht, dass die Klippe noch wegbrach. "Und was nu'?", fragte er und klang sicherer, als er war. Das junge Sandan schnupperte wieder, entschied aber nach kurzer Zeit, dass der Meeresgeruch an sich ihm gefiel. Nicht, dass er darin baden wollte. Aber nachdem er eine Weile auf dem großen Felsen herumgetapst war, fühlte er sich schon sicherer.

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Azurah
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Re: Die Pelipper-Post   Di Aug 04, 2015 4:18 pm
Wahrscheinlich wirkte Azurah im Moment deutlich erfahrener, als sie es in Wirklichkeit war. Nur noch einmal angemerkt: Das junge Pokemon hatte sich selbst erst vor kurzem als Retterin eintragen lassen und seitdem noch keinen einzigen offiziellen Auftrag erledigt. Woher sie dann wusste, woher man Aufträge bekam und wie das alles ablief? Nun, ein grundlegendes Wissen hatte sich das Lin-Fu dann doch angeeignet, zum Einen durch Adan, zum Anderen bei der Einschreibung als Retterin. Man wurde eben doch nicht vollkommen unvorbereitet ins eiskalte Wasser geschubst. Zielsicher führte Azurah ihre heutige Begleitung durch die Stadt und bemerkte nicht einmal, wie aufmerksam sich das Sandan nach allen möglichen Rückzugsorten umsah. Wirklich wohl fühlte sich das Kampf-Pokemon inmitten dieser vielen anderen Pokemon immer noch nicht, es war zu viel Trubel, zu viel Unübersichtlichkeit. Außerdem sahen viele der Einwohner Azurah mit skeptischem Blick an, da sie weder wussten, was für einer Pokemon-Art sie angehörte, noch wie ein so ungewöhnliches Pokemon an einen Ort wie diesen kam. Tja, darauf hätte Azurah nicht einmal selbst eine wirkliche Antwort geben können. Tatsächlich war es beeindruckend zu sehen, dass die Leute eher das Sandan grüßten - das ebenfalls noch nie hier gewesen war - als das Lin-Fu. Nun, das weibliche Pokemon fand das nicht allzu schlimm und erwartete auch nicht, in dieser fremden Umgebung gleich mit offenen Armen empfangen zu werden. Vielleicht änderte sich das noch, sobald sie sich einen Ruf als erfolgreicher Retterin aufgebaut hatte.

Schließlich verließ das ungleiche Paar die Innenstadt und kam an der Klippe an, auf der die Pelipper-Post stand. Hier hatte sich Azurah ihre Utensilien als Retterin besorgt und sich eintragen lassen. Ein Seitenblick zu Sabaku - ob er das nach diesem Auftrag auch machen würde? Nun, das war vermutlich davon abhängig, wie seine erste offizielle Aufgabe verlief. Dem Kampf-Pokemon fiel auf, dass sich das Sandan merkwürdig verhielt, je näher sie der Klippe und dem Informations-Brett kamen. Sie kam allerdings nicht darauf, dass dies dadurch verursacht wurde, dass sie sich dem Meer näherten und es sich bei einem Sandan um ein Boden-Pokemon handelte - ergo eine Art, die Wasser eher mied. Erst als das leise Winseln der Wüstenmaus an die Ohren Azurahs drang, verstand sie, was mit ihrem heutigen Partner los war. Ziemlich vorsichtig näherte sich Sabaku demnach dem Informations-Brett, wohingegen das Lin-Fu recht zielsicher darauf zusteuerte und sich bereits die Aufträge ansah, die zurzeit ausgehängt wurden. Warum es nicht einfühlsamer reagierte und Sabaku half? Weil ihr Charakter sie darüber gar nicht größer nachdenken ließ. Während die roten Augen Azurahs über die verschiedenen Zettel huschten, lauschte sie den Gesprächen der anderen Pokemon, die ebenfalls in der Nähe standen. Anscheinend gab es schon seit einer Weile ein Elektek, das für Unruhe sorgte. Mehrere Retter hätten sich schon daran versucht, diesem Fiesling gegenüberzutreten, waren allesamt allerdings gescheitert. Und dann gab es auch noch Probleme mit einem Quappo, das ebenfalls seit geraumer Zeit Pokemon belästigte und auch noch bestahl. Azurah sah sogar besagte Aufträge am Informationsbrett aushängen und dachte einen Augenblick darüber nach, die Herausforderung anzunehmen. Dann allerdings erinnerte sie sich daran, dass Sabaku bei ihr war - und sie konnte dieses Sandan noch nicht genügend einschätzen. Ob er überhaupt helfen würde? Oder würde er fliehen? Nein, für den Anfang sollten sie einen einfacheren Auftrag erledigen. „Jetzt suchen wir uns einen Auftrag aus!“, antwortete das Kampf-Pokemon der Wüstenmaus schlussendlich, als sie ihre längeren Überlegungen abgeschlossen hatte. „Wir wollen dich ja nicht gleich überfordern. Das hier klingt gut!“ Mit einem zielsicheren Griff packte Azurah einen der Zettel und riss ihn von der Pinnwand. Danach hielt sie den Auftrag Sabaku unter die Nase. „Safcon will, dass wir Raupy finden. Hat sich wohl in den Dungeon begeben und sich dann verlaufen. Na, das sollte doch machbar sein.“ Kurz hielt sich das junge Lin-Fu die Pfote ans Gesicht. „Ich war noch nie im Kleinhain. Aber so schlimm wird es da schon nicht sein. Perfekt, um einen kleinen Einstieg ins Retterdasein zu bekommen.“ Entschlossen nickte Azurah - so wirkliche Einwände durfte das Sandan gar nicht mehr geben. Im Prinzip war der Job hiermit schon endgültig ausgewählt worden. Noch einmal sah sich das weibliche Pokemon den Zettel mit dem Auftrag an. „Hier steht, wie man zum Kleinhain kommt. Und wo in etwa Raupy zuletzt gesehen worden ist. Hm, ist gar nicht weit von hier. Komm, jetzt kann es losgehen!“ Und schon wieder ging Azurah vor. „Ach, soweit ist alles verständlich, nicht? Fragen kannst du auch auf dem Weg stellen!“

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Re: Die Pelipper-Post   Mo Aug 10, 2015 5:07 pm
#004 | vor der Pelipper-Post | mit Aversen
CF X Die Stadt, Der Pokémonplatz, Der Weiher

Nun waren sie also in der Stadt angelangt, das Kapilz so hochnäsig um sich blickend wie eh und je. Manchmal stützte er sich beim Gehen ein wenig auf seinen Spazierstock, der einen großen, kristallinen Knauf vorzuweisen hatte. Ein schönes Stück, welches er in Ehren hielt. Er hatte es irgendwann bekommen, gekauft, geklaut, so sehr interessierte es ihn auch nicht. Immerhin war er nun in seinem Besitz und das war gut so. Er konnte sich kein anderes Pokémon vorstellen, welchem dieses schöne Stück genauso gut geziert hätte wie ihn selbst. Er rückte immer wieder sein Monokel zurecht, nicht darauf achtend, ob Aversen, im Grunde sein gleichgestellter Partner, aber wohl eigentlich eher Untertan, zumindest in seinen Augen, ihm folgte oder nicht, denn er hatte zu folgen. "Also, das Tagewerk." Er blickte sich beim Info-Brett um, ob dort irgendetwas Angemessenes zu finden war. War es das? Nein, nicht wirklich, sofern er sehen konnte. "Ach, die Welt gibt auch keine guten Aufträge mehr her." So jedenfalls die Vermutung des Kapilzes, der nicht einmal einen richtigen Blick auf die Aufträge geworfen hatte. Er wusste ja, dass sie allesamt unter seiner Würde waren. Zumindest glaubte er das.

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Re: Die Pelipper-Post   Mo Aug 10, 2015 7:27 pm

#004 | Aversen & Baltimore
CF :: Der Weiher am Pokémonplatz, die Stadt

Und da standen sie nun, nachdem sie dem Marsch bestanden hatten und erfolgreich bei der Pelipper-Post angekommen waren. Das Zobiris selbst war bei dem Marsch mit den Gedanken gänzlich woanders gewesen, mal wieder befiel ihn eine rote Obsession und die konnte er noch nie gut halten, geschweige denn irgendwie bändigen. Oder zur Ruhe bringen, denn sein Budget hatte er schon wieder ausgegeben - wofür, natürlich, für Rubine! Er musste schleunigst wieder zu Geld kommen, das war ja kaum auszuhalten hier!
Mit einem ausschweifendem Blick, die Hände ruhig, obgleich seiner innerlichen Zerstreutheit, zusammengefaltet, las er hier und da die Aufträge an, aber irgendwie mochte er keinen wirklich - keiner von den Aufträgen brachte wirklich die gewünschte Summe auf, aber natürlich, es waren ja auch legale Aufträge! Ohja, und da waren die Pokémon ohnehin geiziger, so in seinen Augen. Dass sie zum Beispiel nicht mehr Geld investieren konnten, fiel dem selbstherrlichem Zobiris natürlich nicht ein, aber nun gut - wenn ein Zobiris auch sein gesamtes Erspartes einzig und allein für Rubine ausgab?
"Ohje", gab er seufzend von sich, eine Zustimmung der vorher gesagten Worte Baltimores. Wie recht er doch hatte! Es war einfach eine unglaubliche Schande, dass er nicht mehr wusste, wohin er als nächstes blicken sollte - in die Augen der Qurteldame, die mal wieder den vorbeigehenden Pokémon irgendeinen Mist anreden wollte, der ohnehin nicht stimmte? Oder in die Augen seines Partners Baltimores, der ohnehin irgendwie, ja, irgendwie war? Oder ... in die glubschigen Augen eines Taubsis, tränenverschmiert und ganz und gar von Verzweiflung geprägt? Oder ... halt. Das Taubsi, das einmal Blickkontakt aufgenommen hatte, starrte das lilafarbene Pokémon gezielt an und Aversen ahnte Böses, so richtig, richtig, richtig Böses.
Das Taubsi hoppelte auf seinen zwei Beinen, immer noch mit einem von Verzweiflung durchfurchtem Gesicht, auf die beiden zu - wenn es Retter suchte, dann war es bei Aversen und Baltimore, dem Team "WORLDS" auf ganz, ganz falscher Spur! Doch anscheinend hörte es die innerlichen Flüche des Zobiris' nicht, klar, wie sollte man auch die reiche Gedankenwelt des Aversen mitbekommen, wenn man nicht Aversen war?
"Sir!", sprach er höflich die beiden Pokémon an, "Sie müssen mir helfen!" Aversen ließ durch seinen Blick verlauten, dass er wirklich kein Interesse hatte, diesem kleinen Biest zu helfen - denn er wusste von vornehrein schon, dass kleine Kinder Plagegeister waren, egal, welche Art oder welcher Charakter, sie waren im Grunde ja ohnehin alle gleich. Für ihn zumindest. "Meine Mutter!", brachte das Taubsi aufgeregt von sich, "Meine Mutter! Sie ist verschwunden! Bitte retten Sie sie!" Und da hatte man es. Man hatte die beiden, die hoch und heilig wirklich Bösewichte waren, mit stumpfsinnigen Rettern, mit stumpfsinnigen Weltverbesserern verwechselt. Ohje, ohje, ohje.
Das Zobiris sah das Taubsi abfällig an, welches seinem Blick standhaft standhielt. Nach einigen Sekunden, die er verstreichen ließ, ließ er verlauten: "Junge, unsere Dienste sind nicht billig ..." Er sah das Taubsi wirklich skeptisch an, er glaubte ja nicht wirklich daran, dass das Taubsi einen angemessenen Preis zahlen konnte, um dieses Team zu rekrutieren, es zu befehligen. Nein, dafür bedarf es wirklich eine hohe Summe.
Das Taubsi flatterte aufgeregt, es hatte wohl schon gedacht, an stumme Pokémon gekommen zu sein! "Der Preis ist egal, nur rettet meine Mutter!", heulte das Taubsi fast in seiner Verzweiflung und waren das wirklich? Ohja, das waren wirklich Tränen, Schluchzer. Wie herzzereißend ... nicht. Oh sein Arceus (oder "Oh seine Rubine" oder "Oh sein Zobiris" oder "Oh sein selbst"), musste er sich wirklich noch mit einem Quälgeist herumschlagen? Wobei, er versprach eine hohe Belohnung, zumindest schloss er das aus den Worten heraus ... Hm ... Vielleicht war er ja ein reicher Adelspross?
Mit einem nachdenklichem Blick sah er zu seinem Partner hoch, der beachtliche Zentimeter größer war als das doch recht durchschnittlich-kleine Zobiris.
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Re: Die Pelipper-Post   Mo Aug 10, 2015 8:41 pm
#005 | vor der Pelipper-Post | mit Aversen

Noch während er über die fehlenden Aufträge nach seinem Geschmack sinnierte, schien jemand sich den beiden zu nähern. Ein kleines, irgendwie pummelig wirkendes Taubsi, welches er sofort als fähig einstufte, obgleich es heulte wie ein Regenschauer in einer Gewitternacht. Mitleid empfand er keines, wozu denn auch. Das Ding sah aus, als würde es auch alleine in der Welt zurechtkommen, was auch immer ihn auf diesen Gedanken brachte, er war da und ließ sich um nichts in der Welt vertreiben.
Oho, die Anrede bestätigte das Bild des Kapilzes noch mehr. Baltimore rückte sein Monokel zurecht, überließ es aber seinem Untertan mit dem einfachen Volk zu reden, egal, wie positiv das Bild erscheinen mochte - ja, ja, der würde sicher ein guter Untertan sein, was auch immer er eigentlich von sich faselte. Hmm... Hmm... Nun ja, was auch immer es sagte, irgendwie schien es ihm durchaus fähig als Untertan zu sein.
Als dann der Blick seines schon geknechteten Untertans auf das Kapilz fiel, blickte es dieses mit einem irgendwie müden wirkenden Gesicht an. "Ich denke, dass es eine ausgezeichnete Idee sein wird." Was auch immer gerade eigentlich los war. Er war viel zu sehr versunken, die Vergangenheit dieses Taubsis in sich zu konstruieren und so weiter. Das Bild eben zu ergänzen, welches dieses fähig wirkende Taubsi eben in diesem Moment von sich gab. Das waren doch keine Tränen! Das war reinster Männerschweiß! - selbst wenn es sich um ein Weibchen handeln sollte.

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Re: Die Pelipper-Post   Di Aug 11, 2015 2:43 pm

#005 | Aversen & Baltimore
Und da stand er nun, mit offenem Mund (für etwa eine Millisekunde, denn unterbewusst klappte er seinen offenen Mund wieder automatisch zu) und seufzte innerlich tief, laut auf. Ohja. Er wollte gar nicht wissen, was in dem Kopf seines Partners vor sich ging - wahrscheinlich hatte er sich mal wieder irgendein seltsames Bild von dem angehoppstem Taubsi gemacht, was er sowieso nie. Wieder. Würde. Ablegen. Das konnte heiter werden, ohje, ohje, ohje ...
Und dann stimmte Baltimore auch mir nichts, dir nichts dem Vorschlag des anderen ein, einfach so! Buff! Als wäre es nichts, nichts im Vergleich mit den Aufträgen - oder im Vergleich zu den Aufträgen am Infobrett eine besondere Exquisität, eine rare Ware, ein Rubin unter den lächerlich durchsichtigen Diamanten. Was es ganz sicher nicht wahr, aber, hey, wer nahm seine Worte schon wahr? Hier, in dieser ignoranten Atmosphäre? Genau, irgendwie niemand - nichts, dass es das Zobiris nicht anders gewohnt war, aber hey, ja, hörte man eben nicht auf das Zobiris ... Pff. War ihm doch auch egal. Aber es gab schon etwas, was ihn störte, nämlich die plötzlich auffunkelnden, glitzernden Augen, mit denen das (nicht mehr pummelige) Kapilz bewudert angesehen wurde. Das Zobiris ahnte es. Es ahnte es, aber so-was-von. Da es eher unschicklich war, ließ er es über sich ergehen - aber nur, weil er noch Hoffnungen trug, dass das ganze einen angemessenen Abschluss beinhaltete.
"OH ICH BIN IHNEN SO DANKBAR, SIR! HERR KAPILZ, SIR!", rief das Taubsi mit unglaublich nervig flatternden Flügeln aus, immer um die hochgewachsene Gestalt herum springend und es halb huldigend, halb preisend. Ohja, und da wurde es schon wieder missachtet, das Zobiris, was die meiste Sprecharbeit geleistet hatte - na super. Vielleicht sollte das Zobiris Aversen wirklich überlegen, ob er weiter mit dem ein Team bilden wollte, aber einerseits ... es gab auch recht viele Vorteile, mit einem durchaus als verblendet bezeichnendem Wesen ein Team zu bilden. Äh, auch wenn sie ihm gerade beim Geratewohl nicht einfallen wollen.
... Wie auch immer, irgendetwas Positives gab es ja wohl noch dabei! Das braune Ding aber war sicherlich keines davon. "Fein, dann sag uns doch auch, wo wir deine Mutter finden können", gab das Zobiris unhöflich an das braune Taubsi von sich. Och nein, jetzt musste er wohl weiter die Sprecharbeit leisten - sein Partner schien wohl nicht zugehört haben, dass sie jetzt dabei sind, Samariter-Arbeit zu leisten. Eine gute Tat hinzulegen, sie waren Bösewichte! Oh sein Arceus (oder "Oh sein Selbst"), das war ja kaum auszuhalten! Aber gut, er kam darüber hinweg, er kam gewiss schon noch darüber hinweg ... sein angekratzter Stolz war nichts ihm Vergleich mit dem, was er in seinen jungen Jahren hatte durchmachen müssen, jawohl ... ... Und da war er wieder. der ruhige, arrogante Aversen wie die wenigsten ihn kannten, denn er kannte durchaus wenige Pokémon außer ihm, Baltimore und einigen Untergrund-Bekanntschaften.
Das Taubsi, wieder auf Aversen reagierend, nickte erschrocken, hatte er die Erscheinung doch ganz vergessen - super. "Oh, ja, sicher! Ich glaube, sie ist im Kleinhain, aber ich weiß auch nicht, wo genau! Vielleicht ... Ebene Drei? Oder so? Bitte rettet sie!!", schrie er die letzten Worte am Spieß, wieder voller Panik und mit Tränen in den Augen.
Worauf, bitte, worauf hatte sich Aversen da noch einmal eingelassen?
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Re: Die Pelipper-Post   Di Aug 11, 2015 6:27 pm
cf: Die Stadt / Der Pokémonplatz / Die südlichen Klippen

Die Nacht verging sehr schnell, doch hatte am frühen morgen als Zola aufgestanden ist kein bisschen Stress gehabt sie hatte Zeit zum Frühstücken und sich sogar noch etwas geputzt und zurecht gemacht schliesslich wollte sie nicht verschlafen wirken an dem Tag an dem sie mit Kanat auf Mission ging. Ja sie war seit gestern als sie nach Hause ging schon sehr gespannt und deswegen hatte sie schon gestern ihre schwarze Tasche gepackt mit zahlreichen Hilfmitteln und ein paar Äpfeln um auf dieser Mission für alles bereit zu sein, schliesslich wollte sie von Kanat nicht dauernd beschützt werden denn sie konnte selber auf sich aufpassen. Wie Kanat aber darüber dachte wusste sie nicht, aber sie kannten sich ja auch noch nicht lange und bestimmt würde sie so einiges heute noch über ihn heraufinden. Ja sie wollte mehr Wissen, schliesslich erfüllte sie später einen Auftrag für ihn und wer weis vieleicht findet sie heute schon heraus was das für einer war. Sie war sich sicher auch Kanat hatte fragen an sie und sie war gespannt ob diese heute kamen aber zuerst hieß es mal auf zur Pelipper-Post wo sich angeblich das Info -und Auftragsbrett befand. Also schnappte sich Zola die Tasche und brachte dorthin auf.

Ihr Weg führte sie dabei quer durch die Stadt an den unterschiedlichen Läden vorbei die wohl auch erst anfangten sich zu öffnen oder manche sogar noch geschlossen waren um diese Uhrzeit. Nun nicht wunderlich es war auch erst 5:55 Uhr und da waren die meisten Ladenbesitzer noch am schlafen. Zola nahm es aber recht gemütlich im Schritt den sie hatte noch Zeit und sie wusste das die Pelipper-Post nicht mehr weit entfernt war, sie sah sogar schon auf den Weg in der Ferne das Brett das noch ziemlich leer um diese Uhrzeit war. Alles was sie aus der Entfernung sah waren drei Pokémon, ein Kapilz, ein Zobiris und ein Taubsi wen sie sich nicht irrte. Doch Kanat war noch nicht zu sehen, nun wohl würde er in den nächsten Minuten kommen also begab sie sich nun einfach mal in der Nähe des Brettes und setzte sich nicht allzuweit davon weg auf ihre Hinterbeine. Bewahrte aber einen gewissen Sicherheitsabstand von den drei Pokémon den stören wollte sie diese nicht. Alles was sie dabei tat war unaufällig dem Gespräch zu lauschen was wohl kaum zu bemerken war, denn Zola hatte sehr gute Ohren doch war ihr Blick eher auf den Weg in die Stadt gerichtet um Kanat gleich zu sehen wen er hier ankommen würde. In der Zwischenzeit kriegte sie aber mit das diese zwei Pokémon ziemlich lange zu überlegen hatten ob sie den Taubsi helfen sollten oder nicht dessen Mutter im Kleinhain festsass. Dabei war das Thema wohl auch das Verhandeln der Belohnung, zwar war Zolas Blick nicht auf die beiden gerichtet doch sie hörte es und dachte irgendwie ob das normal war? Klar sie verhandelte auch gerne und arbeitet auch nicht gerne umsonst, aber schliesslich ging sie auch auf ihre Klienten ein, denn wen sie halt nichts haben muss man auch ausnahmen machen können schliesslich ging es hier um ein Leben...ein Pokémon das Hilfe von den Rettern brauchte sozusagen um Leben und Tod und wen das nichts wert ist und immer dabei was rauspringen muss sollte man wirklich überdenken das weiterzumachen. Aber sie war schliesslich nicht hier um sich über die Methoden der Retterteams Gedanken zu machen oder diese in Frage zu stellen sondern darauf zu warten das Kanat bald auftauchen sollte, denn sie war pünktlich jetzt fehlte nur noch das Drachenpokémon.
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Re: Die Pelipper-Post   Di Aug 11, 2015 8:12 pm
Cf: Die südlichen Klippen

Als das Drachen Pokemon am nächsten Morgen aufwachte schaute es mit gemischten Gefühlen aus dem Fenster. Er würde mit jemandem zusammen einen Auftrag erfüllen. Das war schon eine Sache für sich, aber wenn er daran dachte wie dieses Katzenpokemon ihn hinters Licht geführt hatte spürte er immer noch großen Unmut. Er hatte gestern Abend sogar darüber nachgedacht die ganze Sache abzublasen. Was, wenn sie ihm heute wieder etwas vor spielte? Wenn sie ihn in eine Falle lockte oder mitten im Auftrag einfach abhaute? Er wusste seit dieser Sache nicht mehr was er von ihr halten sollte. So baute sich mit Sicherheit kein Vertrauen auf. Aber du machst das nicht nur für dich Kanat, dachte er und stand auf. Er ließ das Felilou mitkommen und dafür wird es die Ohren in Richtung Großteich offen halten. So konnte er erfahren wie es seiner Familie ging ohne sich selbst zu erkundigen. Er konnte unmöglich zum Großteich gehen und sich mit seinem Vater oder seinem Halbbruder unterhalten. Im besten Fall traf er noch auf seine Stiefmutter. Energisch schüttelte der blaue seinen Kopf. Das wollte er auf gar keinen Fall. Mit dem Sonnenaufgang wusch er sich und legte seine Sachen parat, alles was für den Auftrag nötig war. Am wichtigsten war er selber. Seine Kopfschmerzen haben sich den Schlaf über glücklicherweise verabschiedet, wenn er genauer darüber nachdachte waren sie auf dem Heimweg bereits verschwunden. Jedenfalls konnte er seinen Kopf heute mit voller Kraft einsetzen und alle die sich ihm in den Weg stellten zur Seite rammen.

Auf dem Weg in die Stadt waren viele Geschäfte noch geschlossen, andere hatten gerade erst aufgemacht. Nur ein paar Pokemon liefen umher. Ein Bild das er jeden Morgen sah wenn er sich auf dem Weg zum Brett machte. Unauffällig hielt er Ausschau nach einem bestimmten Pokemon, konnte es jedoch nicht entdecken. Die Schritte zum Infobrett brachte er schnell hinter sich, dort wartete Zola bereits. Er blieb stehen und schaute sie an. Aber Kanat jetzt bin ich auch ehrlich...im Grunde genommen war ich gar nicht traurig als du mir sagtest was dir an den Katzenpokémon nicht passt..., ging ihm durch den Kopf. Im Grunde genommen war ich gar nicht traurig. Es hatte so echt ausgesehen. Er war wie ein Idiot darauf reingefallen, hatte sich so leicht an der Nase herumführen lassen. Nun. Jetzt wusste er es besser.
„ Guten Morgen“, grüßte der Drachen Typ den Unlicht Typen. Als er näher an sie herantrat vielen ihm noch andere Pokemon auf. Wir sind nicht die Ersten?. Es gab also noch andere die sich so früh am Morgen auf machten um einen Auftrag anzunehmen. Sogar den Klienten hatten sie schon herbestellt, ein Taubsi das sehr aufgelöst aussah. Die Retter waren ein Kapilz und ein Zobiris. Zobiris?. Ein Kapilz als Retter okay, aber ein Zobiris? Diese Schatten in den Höhlen die Edelsteine verputzten wie Beeren? Das wunderte ihn doch. Aber er war nicht ihretwegen hier also wandte er sich zurück an seine Begleiterin.
„ Also dann... Schauen wir mal was es für Aufträge gibt. Du hast alles was du brauchst?“ Er ging einfach mal davon aus das sie bereit hier her kam und nicht danach noch zu einem Laden wollte um sich Items zu kaufen. Auf dem Brett viel ihm natürlich als allererstes der Auftrag mit dem Quappo auf. Er war immer noch da. Kein Pokemon traute sich diesem Fiesling entgegen zu stellen. Er durfte sich nicht einmal beschweren, immerhin traute er sich selber nicht. Er musste einen anderen Auftrag wählen um Erfolg zu haben. „ Wir können einem Faulpelz etwas zu essen bringen oder einen verliebten zu seiner Partnerin“ Das klang beides nicht sehr optimal.
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Re: Die Pelipper-Post   Sa Aug 15, 2015 2:31 pm
#006 | vor der Pelipper-Post | mit Aversen

Es würde wohl keinen Unterschied machen, ob das Kapilz die Bestürzung oder eher Verweiflung in den Augen seines Untertanes gelesen hätte, denn er hätte es so oder so in irgendeine andere Richtung gedreht, von daher war es schlichtweg egal, was die eigentliche Reaktion war. Er brauchte ja nur einen kurzen Blick, dann wäre alles weitere geklärt und fügte sich seiner Unfehlbarkeit namens Ignoranz.
Aha, aha. Das Ding namens Taubsi jedenfalls besieß Anstand und den nötigen Grad an Unterwürfigkeit, die gute Diener ausmachte. Er erwiderte jedoch nichts darauf und ließ seinen Gesprächspartner oder eher seinen Untertan das Gespräch anleiten. Es wäre eine zu große Ehre für dieses unbedarfte Ding, wenn er nun, in dem niedrigsten Grad seiner Karriere als Untertan, schon mit seinem Herrn und Meister reden durfte. Achja, und dann dieser herrliche Männerschweiß... (... ... ...)
Aus den Augenwinkeln nahm er wahr, wie ein merkwürdig ungemütlich wirkendes Felilou auf den Plan kam. Irgendwie wirkte es auf ihn wie die Verkörperung des wirklich Bösen, wie gruselig... Aber das war hoffentlich nicht sien Problem, würde er wohl mit dieser Ausgeburt der Hölle wohl nichts anfangen. Ja, genau. WOAH! Eiskalter Schauer lief ihm über den Rücken, als er das böse Kindswurm sah, welches gerade ebenfalls auf den Plan trat. "Lass uns bald möglichst aufbrechen", meinte er zu seinem Partner oder eher Untertan mit einer näselig anmutenden Stimme. Herrje, was für ein schrecklicher Morgen! ... Wieso war er gleich jetzt schon wach? Er brauchte seinen eigens konzipierten Kapilz-Schönheitsschlaf. Eigentlich.

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Re: Die Pelipper-Post   Sa Aug 15, 2015 3:41 pm

#006 | Aversen & Baltimore (& Zola & Kanat)
Er ... Aversen ... Aversen wollte nicht glauben, wie unglaublich stumpfsinnig sein Partner doch war. Er wusste ja, was für ein Pokémon er war, aber dass das solche Ausmaße annehmen konnte ... Wahrscheinlich hatte er seinen Partner wirklich, wirklich, wirklich sehr unterschätzt in Bezug auf seine Vorurteile.
In all seiner Bestürzung merkte er natürich nichts von den ankommenden Pokémon, geschweige denn von dessen Anwesenheit. Er führte sich so auf wie immer und wenn es jemandem auffällig erschien, dann war es eben so. Er kannte sich mit gesellschaftlichen Normen nicht aus und das war es auch, sie waren einfach irrelevant für das allein aufgewachsene Zobiris. Viel lieber kümmerte er sich um das Geschäftliche, auch wenn zugegebenermaßen das Taubsi einen eher mäßigen Handlungspartner darstellte. Na, wenigstens wusste er, wo man seine Mutter finden konnte. Aversens Blick wanderte noch einmal zu dem Infobrett, im Augenwinkel sah er schon, wie andere sich ebenfalls daran machten, diese zu durchgucken, aber das interessierte den hochnäsigen Aversen eher mäßig, und entdeckte den Auftrag des Taubsi's. Na bitte. Konnte sich nicht wer anders um den Flattermann kümmern? (Oder die Flatterfrau.) Aversen besah das Taubsi mit einem skeptischem Blick. So, wie Baltimore das Taubsi sah mit seinen seltsamen Augen, die eigentlich ganz normal funktionieren sollten, wurde das mit einem Rücktritt aber auch nichts. Er seufzte und riss kurzerhand den Zettel mit dem Auftrag ab, ungeachtet dessen, wo die anderen beiden Pokémon ihre Augen gerade hatten.
Dann überflog er den abgerissenen Zettel noch einmal die Fakten und wiederholte: "Unsere Dienste sind nicht billig, mh?" Ihm wurde das aber langsam viel zu viel zu viel zu doof. Das Taubsi nickte begeistert, es war immer noch dabei, das "großartige" Kapilz zu ehren und zu huldigen. Aversen sah zu seinem Partner hinüber und fragte sich, ob dessen Kopf eigentlich hinüber war oder doch nur seine Augen. Weil ihm die Nähe zu der anderen Pokémon - er realisierte sie plötzlich Schlag auf Schlag - eher unangenehm zu sein schien, führte er Baltimore und das braune, flattrige Taubsi etwas abseits von dem Infobrett. "Okay, wir treffen uns dann, nachdem wir deine Mutter haben", erklärte das Zobiris fachmännisch und seine Rüschenkrawatte zurecht rückend, "nicht hier bei der Pelipper-Post. Verstanden?" Er sah aufmerksam das Taubsi an, ob er ihn wirklich verstand? Aber das Taubsi sah von seiner Huldigung des Kapilz' (endlich) ab und nickte eifrig.
"Wo denn, wo denn?", fragte er aufgeregt, "Wo treffen wir uns und ihr bringt mir meine Mutter mit?" Die unruhig schlagenden Flügel machten das Hören seiner Worte aber nicht unbedingt besser, weswegen das Zobiris auch nur säuerlich seinen Mund verzog und notgedrungen die Ohren spitzte, um das Taubsi überhaupt zu verstehen.
Er sah zu seinem Partner hinüber, aber der würde wohl kaum etwas vorschlagen - weswegen er kurzerhand selbst einfach einen Ort nannte, den er gerade passend fand. Hm. Vielleicht ... Ja, ein anderer Ort fiel ihm nicht ein. "Wir treffen uns am Weiher", sagte das Zobiris hochnäsig und war stolz auf seine unglaubliche Eingebung. Ohja, das hatte er mal wieder super gemacht, der großartige, nicht beachtete Aversen. Mh-hm. Das Taubsi nickte aufgeregt.
"COOL!", rief es auf, "Da war ich noch NIE!" Und schon wieder Flügelschlagen, wie man es eben langsam von dem Taubsi da kannte ... Ohja, was für ein nerviges Wesen.
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Re: Die Pelipper-Post   Sa Aug 15, 2015 7:26 pm
Zola wartete weiter geduldig in der Nähe des Infobrettes ab ihr Blick weiter auf die Stadt gerichtet doch von Kanat war noch nichts zu sehen. Ob er heute kommen wird? Irgendwie fragte sich das Zola gerade den sie erinnerte sich an gestern, den Kanat war nicht sonderlich von ihrer Aktion begeistert gewesen und so hat sie sich sicher so ein paar Minus Punkte bei ihm eingefangen obwohl es ihr mit dem Vertrauen aufbauen ernst war. Zwar war sie sich sicher das sie das heute irgendwie wieder gut machen konnte aber etwas schlecht fühlte sie sich schon noch dabei. Das sie auch immer auf so Arten Sachen herausfinden musste? Aber bei manchen Pokémon gab es manchmal keinen anderen Weg als zu Schauspielern, jedoch befor sie in dieser Sache weiterdenken konnte schien sie das Drachenpokémon zu sehen und sie war froh das er kam, denn so könnte sie sich wirklich heute mal von einer anderen Seite zeigen. "Guten Morgen!" rief sie dem Drachenpokémon lächelnd entgegen das nun sehr schnell zu ihr kam und wohl auch die anderen drei bemerkte. Diese schienen mit den Taubsi immrnoch zu reden und zu verhandeln, jedoch hörte Zola den dreien nur noch mit einem Ohr zu und begab sich nun mit Kanat zum Infobrett der nun schauen wollte was es gibt. "Gerne aber du Kanat ich wollte mich nochmal bei dir entschuldigen wegen gestern...das war wohl ein wenig taktlos von mir..." mehr jedoch sagte sie dazu nicht den die drei Pokémon, falls sie zuhören mussten ja nicht alles darüber Wissen...sie wollte nämlich nicht allen ihre liebe und brave Seite vor Augen halten. Sie wollte wirklich nur so bekannt sein bei Pokémon denen sie mehr vertrauen entgegen bringt, da in ihrem Beruf man nicht immer auf soetwas ausharten durfte. "Und ja ich hab alles wir können also sobald wir den Auftrag ausgesucht haben aufbrechen..." Sie setzte sich dann wieder vor den Infobrett hin als sie dort ankam und bemerkte nun auch als sie dieses genauer betrachtet das hier auch Jobs für Bürger und solche wie sie aushängten. Intressant... Das hätte Zola nicht erwartet jedoch wusste sie nun das es durchaus für sie Übergänge gab falls sie keine Aufträge hatte.

Eine weile schaute sie noch interessiert und neugierig auf das Brett und die Aufgeschriebenen Sachen die für sie da standen, doch dann hörte sie Kanat und ihr Blick ging sofort zu ihm der nun sagte das wir einem Faulpelz essen bringen könnten oder einen Verliebten zu seiner Partnerin aber als Zola das hörte war sie nicht gerade begeistert. Kurz hob sie eine Augenbraue aber wen das wirklich das einzige war was ausgeschrieben war wieso nicht...aber ihr Ziel war es sowieso nur mal zu schauen wie Kanat sich so als Retter machte und auch um zu sehen was diese tagtäglich tuhen "Dann währe wohl das mit dem Bringen zur Partnerin am Besten...also was sagst du dazu?" Kurz blickte sie aber nochmal zu ihrem Brett, sie würde das später nochmal genauer ansehen. Den jetzt wo sie wusste das es auch Dinge für sie gab könnte sie öfters mal solche Übergänge starten. "Wir sind ja zu zweit also sollt diese Rekutierung gut klappen..." meinte Zola positiv eingestellt und hoffte das Kanat da keine Einwände hatte.
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Re: Die Pelipper-Post   Sa Aug 15, 2015 10:54 pm
Mit Verwunderung lauschte der Drache der Entschuldigung der Katze. Er hätte nicht gedacht das sie dieses Thema noch einmal ansprechen, das es sie kümmern würde. Gestern sah es nicht so aus als würde es ihr viel ausmachen. Ja, sie hatte ihm erklärt warum sie es tat und gesagt er solle es nicht persönlich nehmen. Damit war die Sache dann gegessen gewesen. Das sie sich nun entschuldigte zeigte eigentlich das sie sich noch einmal Gedanken darum gemacht hat. Der Drache wusste nicht so recht ob er ihr das abkaufen sollte oder nicht, ob er ihr vertrauen sollte oder nicht, aber er wollte ihr eine Chance geben. Jeder hatte eine Chance verdient. „ Naja... Immerhin siehst du es ein“, sagte er deswegen. „ Lass uns das ganze einfach vergessen“ Er wollte nicht länger darüber nachdenken und schon gar nicht jetzt darüber sprechen. Zum einem weil sie sich lieber alsbald einen Auftrag aussuchen sollten und zum anderem weil hier gerade ein paar andere Pokemon standen die das nicht unbedingt mitbekommen mussten. Was die Ausrüstung anging trug sie alles was sie brauchte bei sich. In dem Punkt war also verlass auf die Vierbeinerin. Er hatte ebenfalls alles, also mussten sie sich wirklich nur noch einen Auftrag aussuchen.

Jene waren leider alles andere als Freude erweckend. Man konnte sich eigentlich nur zwischen nervig und noch nerviger entscheiden. Er verstand manchmal nicht was sich Pokemon dabei dachten wenn sie ihren Notruf verschickten. Ein Bummelz wollte etwas zu essen, warum besorgte es sich das dann nicht selber? Für so etwas extra einen Retter engagieren, so eine Zeitverschwendung. Der Auftrag mit dem Nidorino klang schon ein wenig besser, auch wenn er da schlimmes vorahnte. „ Ja, etwas besseres wird sich heute nicht finden lassen“, stimmte er ihr zu und nahm den Auftrag vom Brett runter.

Ein paar Minuten später stand das Nidorino vor den beiden und Kanats schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten sich. " Einen wunderschönen guten Morgen meine beiden Helden des Mutes und der Freundlichkeit. Leider lässt sich eine wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken, aber ich versichere euch, ich werde es nicht vergessen" Seine Stimme klang genauso romantisch veranlagt wie die Worte die auf dem Zettel standen und verliebt wie es war musste es seine Freude mit allen Pokemon der Welt teilen.
Er hasste so etwas. „ Äh, ähm. Mein Name ist Kanat und das ist Zola, wir werden dich durch das Stillklamm begleiten und zu Nidorina bringen“, fasste der junge Retter zusammen. Das es sich bei letzterer nicht um eine Retterin handelte behielt er für sich. Wenn sie es wollte konnte sie es erwähnen, ansonsten könnte sie von Nidorino auch behandelt werden wie jeder andere Retter auch.
" Ich habe nichts anderes von euren edlen Herzen erwartet. Verlasst euch auf meine Aufmerksamkeit, so wie ich mich auf eure verlasse", entging ihr Auftraggeber voller Enthusiasmus. Ein ziemlicher Kontrast zu dem Taubsi.
„ Na dann lasst uns aufbrechen. Ich gehe vor, Zola du bleibst hinter Nidorino und gibst dort auf ihn acht. Unterwegs werden wir unsere Positionen tauschen“ und damit verließ er voran das Infobrett. Um die anderen Retter kümmerte er sich nicht weiter. Zobiris hin oder her, sie wären nicht hier und würden dem Taubsi helfen, wenn es sich bei ihnen nicht um Mitglieder der Rettergilde handeln würde. Hauptsache dem kleinem Kerl wurde geholfen. Außerdem war ein Kapilz dabei und diese Pokemon waren doch normalerweise von einem guten Gemüt.

Tbc: Stillklamm, Ebene 1 - 5
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Sansai
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Re: Die Pelipper-Post   So Aug 16, 2015 10:56 am
cf: Die Berge { vor dem Infobrett } allein | 006
Wie der Blitz war das kleine Tragosso die Berge herunter gerannt (und beinahe gestolpert und gerollt), über den Pokemonplatz gehuscht und anschließend die Klippe hoch zur Pelipperpost gewandert - letzteres dann um einiges langsamer, denn A) hatte er den Weg bis dorthin bereits rennend verbracht und B) ging es bergauf - beides keine gute Mischung um weiterhin ein schnelles Tempo an den Tag legen zu können!
Sansai war ein wenig aufgeregt! Was würden ihn wohl für Aufträge am Infobrett begrüßen?! Er wirbelte den Knochen in seiner Hand hin und her und hechtete (halbwegs) das letzte Stück der Klippe hoch, bis er das Häuschen das wie ein Pelipper-Kopf aussah erblickte und direkt vor ihm das große Holzbrett an dem mehrere Papierzettel hingen - und davor standen ein paar Pokemon. Das Tragosso legte den Kopf schief und musterte sie von weitem: ein Zobiris, ein Kapilz, ein Kindwurm und ein Felilou - eine sehr interessante Mischung! Ob sie wohl ein Retterteam waren, gemeinsam?
Neugierig näherte er sich den anderen Pokemon, beschloss jedoch, sie nicht zu stören. Das Zobiris und das Kapilz unterhielten sich gerade mit einem Taubsi und da wollte er nicht stören! Stattdessen nickte er den Pokemon höflich zu und stellte sich vor das Infobrett (auf Zehenspitzen...) um sich einen Auftrag auszusuchen.

Und da war er! Der Auftrag! Es ging einfach nicht anders, Sansai musste ihn annehmen! Er handelte um ein Wiesor, das fast am verhungern war weil es ausgeraubt wurde! Was gab es nur für schreckliche Pokemon in der Welt? Sansai zumindest konnte diese Mission nicht lesen und sie dann nicht erfüllen! Er riss den Zettel vom Infobrett und begann, die weiteren Informationen durchzulesen; klang sehr spannend, vor allem weil er noch nie im Finsterforst gewesen war, uuh! Fein säuberlich wurde der Zettel gefalten und in seine Tasche gesteckt, anschließend nickte Sansai den Pokemon wieder zu (nur dieses Mal zum Abschied) und flitzte schon wieder weg.
Das Ziel: Der Kecleonladen.

tbc: Kecleon-Laden
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Baltimore
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Re: Die Pelipper-Post   So Aug 16, 2015 2:26 pm
#007 | vor der Pelipper-Post | mit Aversen

OHOHOHO!
So ungefähr liefen die Gedanken des Kapilzes, welches in aller Glanz und Gloria gehuldigt wurde, ab, während er sich den Machenschaften seines Partners zuwandte. Ja, das Ding da namens Taubsi wäre sicher ein guter Untertan, wenn es durchaus auch seine nervigen Nuancen hatte. Aber das hatte schließlich jeder gute Untertan, oder etwa nicht? Sie wussten einfach keine Grenzen zu setzen, ach herrje...
Und dann gingen sie etwas abseits vom Info-Brett, um sich dann über die Lage genauer zu informieren. Baltimore hörte dem ganzen nicht gerade zu, war es damit beschäftigt, sein Monokel zurechtzurücken. Und dann regelte Aversen auch alles Weitere, sodass es dann auch bald losgehen konnte. Ein Glück, er würde hier doch nicht noch viel länger stehen! Oder etwa doch? Er dachte einen Augenblick nach, den Kopf minimal schieflegend. Ne, keine Lust. Er würde sich nun an das Tagewerk machen!
...
Worum ging es denn eigentlich gleich? Es war dem verblendetem Pokémon so ziemlich entgangen, für welche Sache sie arbeiteten, aber im Grunde war es ja auch egal. Nun also? Ah, da war die Antwort ja im Gespräch verborgen, für dessen Beiwohnung er selbst zu herrlich war. Aha, aha. Sie würden also die Mutter dieses Taubsis suchen gehen, herrje. Und dann ab wieder zum Weiher. Ach, vielleicht konnte er ja wieder seine Geschichte zum Besten geben? Natürlich. Viel dazu erzählt hatte er ja nicht einmal dem armen Aversen, der das sicher unendlich spannend finden musste! Aber das hatte noch Zeit bis... Naja, bis nachdem sie diese merkwürdige Mutter gefunden hatten. Wo auch immer diese sich gleich aufhielt und so.
"Auf geht's!", meinte Baltimore dann noch mit enthusiastischer Stimme, näselnd und gerade leise genug, damit sein Partner ihn verstand.
TBC X Dungeons, Kleinhain, Kleinhain Ebene 1-3

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Zuletzt von Baltimore am So Aug 30, 2015 1:35 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Aversen
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Re: Die Pelipper-Post   Mo Aug 17, 2015 7:53 pm

#007 | Aversen & Baltimore (& Zola & Kanat)
Desillusioniert von der Welt seufzte das Zobiris einmal auf. Ohja, was für ein Trupp sich hier zusammen fand, war doch nur wirklich lächerlich - oder trumpfte mit der Spitze von Lächerlichkeit. Aber in Ordnung. Er war sich selbst ja noch nicht einmal sicher, wie es auszusehen hatte, dass sie sich am Weiher treffen würden - nicht gerade ein Ort, an dem sich das Zobiris in irgendeiner Weise zurück sehnte. Wobei, es gab da eine spiegelgleiche Oberfläche, in der er sich, sein Antlitz gepaart mit dem wunderschönem Anblick von roten, roten, blutroten Edelsteinen wie Rubinen, es konnten nur Rubine sein, sehen und bewundern konnte. ... Vielleicht war es ja mal nicht so schlecht.
"Hmpf", gab er bestätigend von sich, als das Taubsi wieder und wieder nachzufragen schien, wo sie sich denn treffen würden - hatte das kleine Pokémon jetzt schon ein Gedächtnis wie ein Sieb? Aversen dachte ja immer, das würde älteren Pokémon vorenthalten bleiben - aber sei es drum, es sollte ihn ja auch herzlich wenig kümmern. Fand er. Mit einem Schulternzuckem machte er sich auf der Stelle kehrt und sah das Taubsi scharf an. Ob er es ermahnen sollte, lieber nicht zu vielen Leuten - besser niemandem zu erzählen, wer hier den Auftrag übernommen hatte? Ob das eine kluge Entscheidung war? Sein Blick wanderte zu den anderen Brett-Begutachtern. ... Ne, das wäre es wohl eher weniger, das Kindswurm und das Felilou sahen wie ehrliche(re) Pokémon aus als er selbst - auch wenn er sich bei dem Felilou durchaus nicht so sicher war. Wenn es mit einem Kindswurm unterwegs war ... Mh ... Na ja. Wenn er sich Baltimore und sich ansah, so war diese Kombi ja auch von einer gewissen Seltsamkeit. Ein Zobiris, ein die Finsternis und Dunkelheit verkörperndes Pokémon mit einer großen Vorliebe für Edelsteinen (in seinen Augen schmeckten sie sogar gut; nur von Rubinen ließ er artig - noch - sein Mäulchen) und ein Kapilz, was eher gutmütig erschien. ... "Dann lass uns nun gehen", sagte Aversen höflich, hochnäsig, irgendwie eben und marschierte los, wandte sich aber noch einmal an das Taubsi: "Vergiss nicht, wo wir uns treffen, verstanden? Wir wissen sonst nicht, wo wir deine Mutter abliefern sollen." Er sah dabei zwar das Taubsi fest an und hatte sogar mahnend die Hand mit erhobenem Zeigefinger gehoben, die andere in die Hüfte gestemmt, aber in Wahrheit richtete sich sein Blick doch auf die anderen beiden anwesenden Pokémon.Er selbst wusste, dass es wohl etwas seltsam formuliert war - aber na gut, was sollte das auch alles. Als ob zwei wahrscheinlich nicht volljährige, irgendwie nach Träumern aussehende Pokémon ihn entlarven würden - zumal er ziemlich viele Pokémon ebenfalls noch in den gehobenen Abgrund reißen konnte. Eines der Vorteile, wenn man Drahtzieher und einer der höheren Ränge war - zwar in keiner Organisation, aber als Unternehmer hatte man so seine Tricks.
Dann seufzte er noch einmal, ließ seine Ärmchen sinken und machte sich gemeinsam mit Baltimore auf dem Weg.
"Wir müssen übrigens zum Kleinhain", wiederholte er den Ort des Auftrags, "Ebene drei." Aber er war sich ja so dermaßen sicher, so absolut, fatal sicher, dass seine "Herrlichkeit" diesen Fakt auch schon so mitbekommen hatte - nicht.
Besser, er erwähnte es nochmal.

TBC :: Kleinhain, Ebene 1-3


Zuletzt von Aversen am So Aug 30, 2015 3:57 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Die Pelipper-Post   Do Aug 20, 2015 12:19 pm
Kanat nahm Zolas Entschuldigung an, denn er war froh das die Katze es eingesehen hat obwohl das ja eigentlich schon gestern geklärt wurde das er es nicht persönlich nehmen soll doch Zola wollte sich nochmal dafür entschuldigen da sie sich nicht sicher war wie es Kanat aufnahm. Jedoch war nun auch ihr Gewissen erleichtert als er meinte das sie es einfach vergessen sollen und nun schauen sollten welchen Auftrag sie angehen. "Ja du hast recht..." So sahen sie nochmal zusammen die ausgeschriebenen Jobs an und entschieden sich dann auch für die Eskorte eines verliebten Nidorino zu seiner Partnerin da dieser Job wohl am besten von allen klang. Darauf kam aber nicht nur das Nidorino sondern auch in neues Gesicht ein Tragosso das versuchte an die Zettel ran zu kommen. Zola überlegte ihm vielleicht zu helfen an die Zettel ran zu kommen doch schaffte es das Tragosso dann selbst und schnappte sich auch gleich zielstrebig einen Auftrag. Wen es Zola recht in Erinnerung hatte war es tatsächlich der Auftrag mit dem essen bringen und so lächelt sie dem Pokémon nun hinterher das sich gleich auf den Weg machte dies zu erledigen. Zola wendet sich aber dann zu dem Nidorino das nun bei Kanat und ihr ankam.

Es war also nun soweit der Auftrag würde beginnen, doch als dieses Nidorino zu ihnen sprach hob Zola etwas die Augenbraue und es war also tatsächlich so wie sie es ebenfalls vermutet hat das Nidorino war poetisch und romantisch veranlagt. Nah wundervoll, das könnte ja heiter werden wen es aber auch noch so in Typ ist der eher für Frieden und keine Gewalt stand würde das sicher das Krönchen dieses Abenteuers werden aber Zola ließ es mal auf sich zukommen. Was sie aber lustig fand war das dieses Nidorino wohl glaubte das sie ebenfalls ein Retter war, zu komisch aber sie ließ es mal in dem Glaube besonders da Kanat ihm schon verständlich machte das die beiden ihn Begleiten werden. Natürlich war das Nidorino gleich dankbar und setzte dies ebenfalls in poetisches Licht und wartete nun bis wir uns entschlossen los zu gehen. "Keine Sorge du bist bei uns ihn guten Händen!" Kicherte sie noch hinterher doch hörte dann wie Kanat sagte das Zola hinter ihm bleiben soll während er vor ihm lief und unterwegs würden sie dann die Plätze irgendwann tauschen. "Alles klar!" Ein kurzer Blick ging jedoch von der Katze nochmal zurück zu den anderen beiden Infobrettbetrachtern, die sich wohl nun ebenfalls beschlossen haben den Taubsi zu helfen obwohl sie bemerkt hat das dieses Kapilz irgendwie eine gewisse Arroganz ausstrahlte und das war eigentlich nicht typisch, besonders weil er auch überhaupt nicht wirklich dem Taubsi zugehört hat so wie er immer ins Leere starrte. Sie sah das durchaus wen in Gesprächspartner nicht beim Gespräch teilnahm aber sah nun das Kanat vorgelaufen ist und schließte hinter dem Nidorino auf um dann mit ihnen zu gehen, jedoch würde sie mal diesen ersten Eindruck der beiden anderen im Kopf behalten auch wen dies noch nicht heissen musste das sie irgendwie verdächtig waren.

tbc: Stillklamm, Ebene 1-5
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Friedrich
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Re: Die Pelipper-Post   So Okt 04, 2015 1:53 pm
#004 | vor der Pelipper-Post | mit Kanat
CF | Die Stadt, Die Umgebung, Der Wald

Nachdem er also das nette Pikachu in die Stadt gelotst hatte, machte er sich selbst wieder auf den Weg zu der Pelipper-Post, um sich gleich mal mit einer neuen Ladung Briefe einzudecken oder so ähnlich. Vielleicht würde er auch zuerst noch etwas essen gehen, denn diese Reisen waren doch immer wieder anstrengend und kosteten doch einen Teil von seiner Energie! Hmm. Was sollte er also denn nun wirklich tun?
Beim Überqueren der Plätze und Vorbeigehen der Häuser begrüßte er seine Umgebung mit freundlichen, herzlichen Nicken und Worten. Er war ein Quell der Freude, scheinbar, und ein überschäumendes Pelipper der Herzlichkeit. Ihn versetzte es immer wieder in Fröhlichkeit, wenn er dem bunten Treiben der Stadt zusah und der Jugend, selbst wenn er sich dann selbst wieder ein wenig alt fühlte. Immerhin hatte er ja auch schon einen Sohn und so! Ja, er durfte trotz Alter nicht aufgeben, fleißig zu sein!
Und so machte er sich also auf dem Weg zu seinem Herzstück und dem Herzstück seines Vaters, der Pelipper-Post. Ein schönes Gebäude, welches tatsächlich die Form eines Pelippers besaß, und in dessen Nähe das Infobrett aushing, an dem sich Bürger wie Retter informieren konnten, welche neuen Aufträge und so weiter es gab. Der Platz war milde belebt, aber doch etwas belebter und er genoß das Stimmengemurmel und gegenseitige Grüßen sehr. Was für ein schöner Tag es war! Doch vielleicht sollte man sich auch fragen, was für ein Tag für dieses Pelipper denn nicht schön war. Die Sonne stand am Himmel, ein paar Wolken trieben träge über dessen Blau. Herrlich.
[out: Ich hoffe, der Post ist so in Ordnung :3]

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Re: Die Pelipper-Post   Mo Okt 05, 2015 8:49 pm
[Out: Jow, hab nichts auszusetzen ^^]


Cf: Stillklamm: Ebene 1-5

Ein paar Schritte hin, ein paar Schritte zurück. Etwa drei mal wiederholte sich dieser Akt, ehe das Kindwurm unentschlossen in der Nähe der Pelipper-Post stehen blieb. In seinen Pfoten hielt er einen Brief, der sogar bereits adressiert war, dennoch konnte das Pokemon sich nicht dazu überwinden die letzten paar Meter voranzuschreiten und das ganze abzuschließen. Einmal abgegeben konnte er den Brief nicht wieder zurücknehmen. Okay, im Grunde konnte er das schon, aber wie sah das denn aus? Im Grunde genommen bedeutete den Brief abgeben etwas endgültiges. Die letzte Zeit musste er immer öfter an seine Familie denken, von der er nun doch fast eineinhalb Jahre getrennt war und egal wie ausgeschlossen er sich von ihr fühlte handelte es sich immer noch um seine Familie. Er war schließlich nicht im Streit von ihnen weg gegangen. Dennoch hat es tatsächlich eine Woche gedauert einen ordentlichen Brief zu schreiben. Immer wieder hat er angefangen, aufgehört, mal das Papier zerknüllt und von vorne angefangen. Man bedenke es handelte sich um seinen ersten richtigen Brief. Vorher hat er immer nur die Briefe seines Vaters beantwortet und das recht knapp und oberflächlich. Emotionale Dinge kamen nur von seinem Vater aus, von ihm nicht. Dieses mal jedoch wollte er wissen wie es ihnen ging. Er wollte wissen ob alles in Ordnung war, gerade wegen dieses Unruhestifters dort. Die Sache ließ ihn nicht los und da machte er sich eben Sorgen. Aber konnte er diesen Brief abschicken? War er nicht zuu Emotional? Er mochte solche Gefühlsduseleien nicht, das ging ihm schon bei seiner Mission mit dem Nidorino auf die Nerven. Gerade Drachen Pokemon sollten doch hart und unbarmherzig sein, man stelle sich nur einmal ein Brutalanda mit einer Sonnenblume in den Pfötchen vor. Dieser Zwiespalt hielt den jungen Retter an diesem Morgen gefangen.

Als er sich doch mal näher an die Post herantraute, erblickte er dort ausgerechnet Pelipper. Das war bestimmt kein Zufall! Es musste sich um das Pelipper der Pelipper-Post handeln. Dann blieb ihm also nicht die Zeit vor der Tür zur Post nochmal nachzudenken. Entweder ging er jetzt dahin oder er drehte sich um, lief nach hause und warf den Brief in den Mülleimer. Egal was, es wurde Zeit sich zu entscheiden – und Kanat entschied sich. Er ging, wenn auch mit steifen Schritten, zu dem Pelipper hin und blieb hinter ihm stehen. Ja, hinter ihm. „ Guten Morgen!“, grüßte er lauter als gewollt. „ I-Ich habe einen Brief zu versenden!“ Man konnte ihm ansehen und seiner Stimme anhören, das es ihn Überwindung kostete das zu sagen. Nicht etwa aus Angst, weil er gezwungen wurde einen Brief zu verschicken, eher unentschlossen ob er er es wirklich tun wollte oder nicht. Er hatte sich nun zwar entschieden, dennoch viel es ihm alles andere als leicht. So eine, für andere Pokemon, einfache und simple Sache. Zum Glück beobachtete ihn gerade niemand den er kannte. Da würde er sich für dieses Theater in Grund und Boden schämen. Vermutlich hätte er sich dann dafür entschieden wieder nach hause zu gehen, damit niemand etwas falsches von dem Drachen dachte.
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Re: Die Pelipper-Post   Di Okt 06, 2015 6:29 pm
#005 | vor der Pelipper-Post | mit Kanat

Während er also vor der Pelipperpost mehr oder weniger eine Art Wache schob, wurde Friedrich schließlich von einem Kindswurm angesprochen, welches ein leichtes Zittern in der Stimme hatte. Und was für eine laute Stimme das war! Mit einem freundlichen Gesicht drehte sich das Pelipper zu dem Pokémon in seinem Rücken um, welches ihn soeben angesprochen hatte. Irgendwie schien es nervös zu sein, oder? Aber vielleicht bildetete er es sich ja auch nur ein! "Guten Morgen! Herrlich, oder?", versank er noch einmal kurz in den Genuß eines solchen Morgens. Dann aber wandte er sich nun wirklich zu dem Pokémon vor ihm und hörte seinem Wunsch zu. "Das ist toll! Weißt du, Briefe haben etwas ganz Spezielles an sich. Komm doch mit in die Post, dann werden wir ihn gleich mal auf die Reise schicken!", polterte das Pelipper mit freundlicher Stimme und einem doch recht tiefen Bass in der Stimme. Das sofortige Losschicken würde zwar einen freien Postboten in die Richtung bedingen, doch das würde schon, und notfalls begab sich der Chef selbst dorthin! Für einen Brief war ihm kein Dungeon zu gefährlich und keine Reise zu weit, jawohl! Und mit diesen Worten hatte er sich auch schon zu dem Haus gewendet, welches deutlich die Form eines Pelippers aufwies. Das war eben die Pelipper-Post! Wäre ja merkwürdig, wenn das Haus ein Altaria wäre oder so. (Aber dann sähe es tausendmal flauschiger aus als dieser momentane Bau hier.) "Morgen alle zusammen!", begrüßte er dann die Mitarbeiter, die sich gerade hier aufhielten.
[out: Sorry, dass ich gleich mal wieder mit Abwesenheit glänze... OTL]

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Re: Die Pelipper-Post   Mi Okt 07, 2015 10:01 am
Herrlich? Was an diesem Morgen sollte herrlich sein? Gerade einmal zwei Stunden war er wach und schon steckte sein Kopf voller verzweifelter Gedanken. Dabei wartete das eigentlich immer bis er eine Mission annahm. „ Etwas besonderes?“, fragte der Drache verwirrt. Was sollten Briefe den besonderes haben? Das waren doch nur Worte auf Papier geschrieben. Man konnte sie genauso gut aussprechen, nur befand sich seine Familie zu weit weg, weswegen er seine Worte aufschreiben und ihnen senden musste. Nichts desto trotz beruhigte ihn die Art des freundlichen Pelipper's ein wenig und er folgte ihm ins Postamt, wo andere Pokemon bereits fleißig am Arbeiten waren. Wie viele Briefe hier wohl täglich bearbeitet werden? , diese Frage hatte er sich noch gestellt wenn er hier her gekommen war. Meistens betrat er nur schnell die Post, holte einen Brief oder gab einen Brief ab. Umgesehen hat er sich dabei nie, wollte das ganze so schnell wie möglich hinter sich bringen um sich 'wichtigeren' Dingen zu widmen. Doch heute war das anders. Heute hing er an dem Brief den er abgeben wollte. Das war nicht irgendein Brief – nicht für ihn. Da standen Worte, Gedanken und Gefühle drinnen die niemanden etwas angingen als diejenigen die ihn lesen sollten.



[ Out: Kein Problem ^^]
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Re: Die Pelipper-Post   So Okt 11, 2015 3:52 pm
#006 | vor der Pelipper-Post | mit Kanat

Ohje, da war wohl jemand, der nicht gerade häufig Briefe abschickte! Nun, da war Friedrich so ziemlich anders, bemerkte er doch mit jedem neuen, herrlichen Tag die weiteren Vorzüge von Briefen und Paketen und all den Sachen, die die Pokémon miteinander verbanden! Dieser Zauber war immer wieder wunderbar. "Briefe verbinden die Pokémon miteinander, auch wenn sie weit weg voneinander sind. Außerdem gibt man sich doch bei jedem Brief Mühe, nicht wahr? Es ist papiergewordene Erinnerung!", antwortete das Pelipper also auf die "Frage" des jungen Drachens. "Jeder freut sich über einen Brief!", fügte er noch felsenfest behauptend hinzu.
Es herrschte mal wieder geschäftiger Aufruhr in der Pelipper-Post, zahlreiche Briefe wurden bearbeitet, weggetragen und so weiter und so fort. Sie würden weit in die Welt (oder auch nur innerhalb der Stadt, ha ha) getragen werden, um die Botschaften weiterzutragen! Achja, ihn erfüllte es immer wieder mit einem gewissen Stolz, wenn er hier stand. Eine vielstimmige Begrüßung erhallte in den Hallen des Holz-Pelippers, welches das Gebäude darstellte. "Also dann lass uns uns doch deinem Brief widmen!", meinte das Pelipper dann energisch und trat erst einmal einen Schritt beiseite, um noch einen anderen Kunden nach draußen zu lassen, den er aber ebenfalls nicht unbegrüßt ließ. "Wohin soll's denn gehen?" Das Wichtigste war ja nicht nur der Brief an sich, sondern auch der Absender, der Empfänger und so weiter! Man musste ja wissen, welche Leute man hier gerade verband oder zumindest sollte man wissen, wo diejenigen wohnten!

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Re: Die Pelipper-Post   So Okt 11, 2015 7:24 pm
Briefe verbinden die Pokémon miteinander, auch wenn sie weit weg voneinander sind, wiederholte der junge Drache in seinen Gedanken. Das stimmte und das machte diesen Ort so besonders. Er kannte keine einfachere Möglichkeit Kontakt zu weit entfernt lebenden Pokemon aufzunehmen. Natürlich konnte man selbst aufbrechen und sie besuchen, doch das wäre nicht einfacherer. Außerdem... wenn er ehrlich war wollte er seine Familie nicht persönlich sehen. Es war ihm schon schwer genug gefallen diesen Brief zu schreiben, wie schwer wird es ihm dann erst fallen ihnen das direkt ins Gesicht zu sagen? Er würde kein Wort heraus bekommen. Dem zweiten Grund warum es sich um etwas besonderes oder spezielles handelte konnte er schon eher widersprechen. Er persönlich hat sich nicht bei jedem Brief Mühe gegeben, ehrlich gesagt jetzt zum ersten mal. Er könnte jedoch nicht unterscheiden ob sich jemand mit einem Brief Mühe gegeben hat oder nicht, dafür las er zu wenig davon. „ Meint ihr?“, erwiderte er als Friedrich, so der Name dieses Pelipper, sagte jeder freue sich über einen Brief. Ob sein Vater sich über diesen freuen wird, muss sich erst noch zeigen. Das wird er sehen sobald er eine Antwort erhält. „ Bekommt ihr eigentlich auch Briefe?“, fragte Kanat durchaus interessiert. Damit meinte er keine von der Arbeit, die er weiter versenden sollte, sondern Briefe an ihn selber gerichtet. Es könnte durchaus sein, dass er in seinem Leben noch nie einen Brief gelesen hat und das obwohl er täglich damit zu tun hatte, denn alle diese Briefe hier mussten verschlossen bleiben. Auch etwas sehr spezielles. Ohne denjenigen zu kennen der seinen Briefen versendete musste man ihm schon eine Menge Vertrauen schenken, nämlich das Vertrauen das der Brief und dessen Geheimnis verschlossen bleibt.
Er machte dem anderen Pokemon ebenfalls Platz und widmete sich dann der Frage des Pelipper's. „ Zu Shine, einem Milotic das am Großteich lebt“, erzählte der Retter und hielt den Brief erneut vor sich hin. Dabei dachte er daran das dieser Ort wirklich weit entfernt lag und wie lange es dauerte dorthin zu kommen. Egal ob durch die Luft oder zu Fuß und er fragte sich warum die Pokemon an diesem Ort diesen langen und gefährlichen Weg ohne jegliche Gegenleistung auf sich nahmen. Ja, dieser Service war vollkommen kostenlos. Er musste keinen einzigen Poke für das Versenden hinlegen, nicht einmal einen Apfel, wenn er da an den Preis dachte den Zola zuerst verlangte. So ein Flug durch Dungeon's kann für jeden gefährlich werden. Er als Retter konnte sich ja noch verteidigen, aber was machte... er blickte sich um und schaute ein Wingull an... so ein Pokemon wenn es angegriffen wurde? Die Pokemon vor Ort machten keine Unterschiede bei Eindringlingen, denen war es egal ob es sich um einen Bürger oder um einen Retter oder sonst wen handelte. Wie kam man wohl dazu diese Gefahr auf sich zu nehmen? Einfach so? Retter wurden ja noch für ihre Leistung bezahlt – was nicht heißen soll, dass es allein darauf ankam. Nur an die Belohnung dachte er natürlich nicht, er wusste aber das es eine gab.
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Re: Die Pelipper-Post   Mo Okt 12, 2015 1:52 pm
#007 | in der Pelipper-Post | mit Kanat

Auf die Frage des Kindswurms hin, ob es denn wirklich jeder Brief sei, fiel dem Pelipper sogar eine Art von Brief ein, die wohl nicht jedem gefiel. "Okay, Rechnungen und so weiter ausgenommen", lachte er polternd, aber nicht allzu laut - er wollte ja seine Kollegen nicht stören. "Darüber freut sich vermutlich nicht jeder. Aber es ist doch schön, wenn man ein Lebenszeichen an diejenigen schickt, sich ein paar Minuten nimmt und einen Brief verfasst, oder?" Friedrich legte den Kopf schief und sah den Drachen an, dessen Namen er ehrlicherweise nicht kannte. "Aber sag mal, wie heißt du denn eigentlich?", fragte er also mit einem Hauch von Scham, schob es aber sogleich auf sein älter werdendes Gedächtnis! (Wie er beinahe alles auf das Alter zu schieben pflegte, auch wenn er partout nicht alt war. Zumindest nicht steinalt.) Und ob er Briefe bekommen hatte? "Aber natürlich! Zwar nicht jeden Tag, aber ab und zu einen von guten Bekannten, die nun über alle Welt verstreut leben. Meine Frau und ich haben auch eine Zeit lang nur über Briefe Kontakt halten können", ergänzte er noch ein konkreteres Beispiel aus älteren Zeiten, als er noch nicht sesshaft gewesen war. (Oder zumindest nicht allzu sesshaft.)
Er vernahm den Addressaten und nickte. "Das ist mal weit weg, aber ich glaube, es liegen noch ein paar Briefe in dieselbe Richtung. Ich denke, das wird einer der erfahrenen Flieger übernehmen, ich weiß aber nicht, ob gerade einer da ist..." Er blickte sich in der Schar der Pelipper um und hielt Ausschau nach ein paar ganz bestimmten Pokémon, die schon recht lange dabei waren, aber auch nicht so lange, dass sie schon so alt wie ihr Boss waren! (Auch wenn es ein paar gab, die älter waren als er, ha ha. Er bezeichnete sich imemr noch als alt.)

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Re: Die Pelipper-Post   Mo Okt 12, 2015 10:09 pm
Kanat lachte auf die Antwort des Pelippers. Daran hatte er zwar nicht gedacht, doch das waren durchaus Briefe die Leute weniger gern entgegen nahmen, um nicht zu sagen sie lieber bei dem ließen der sie ihnen übergeben wollte. Vor seinem Leben in der Stadt hatte er sich über so etwas keine Gedanken machen müssen. Am Riesenteich besorgten sich die Pokemon das was sie brauchten selber : Nahrung, Schlafplätze, Spielzeug. Es gab keine Geschäfte die einem das verkauften was man brauchte. Er musste nie Geld dafür ausgeben eine Sinnelbeere zu bekommen, die nahm er sich selbst von dem Busch an dem sie wuchs. Allerdings musste man in den Dungeon hinein um gewisse Dinge zu finden. Außer man tat jemandem einen Gefallen, ähnlich wie es das hier als Auftrag gab, dann bekam man eventuell etwas als Gegenleistung. Aber das war immer freiwillig und nie ein Muss. Das Haus in dem er wohnte musste ja eigentlich auch bezahlt werden, er durfte dort nur umsonst schlafen weil er zur Rettergilde gehörte. Das gab einem ein paar Privilegien, wenn auch nicht alles umsonst wurde. „ Stimmt, die bekommt niemand gerne“, stimmte er dem Vogel Pokemon zu. „ Ja, ich denke schon“ Er konnte nicht von anderen sprechen die einen Brief erhielten, doch im Grunde freute er sich über persönliche Briefe. So konnte er mit den Pokemon in Kontakt bleiben die weit entfernt lebten, wie bereits erwähnt wurde. Andererseits würde er sich ständig darüber Gedanken machen wie es ihnen ging. Wer weiß ob er dann solange von daheim weg geblieben wäre wie er es momentan tat. Er wollte schließlich wissen ob es denen, die ihm wichtig waren, gut ging oder nicht. „ Wie haben die Pokemon das nur gemacht als es diese Einrichtung noch nicht gab?“ Er stellte die Frage nicht direkt an seinen Gesprächspartner. Es war eine Frage die er unbewusst aussprach, weil er sich Gedanken darum machte. So wie es diese Stadt nicht sein Anbeginn der Zeit gab, gab es auch die Pelipper-Post nicht schon immer. Trotzdem müssen die Pokemon irgendwie in Kontakt geblieben sein. Er konnte sich noch daran erinnern das seine Mutter zu seinem Vater hinflog um sich über sein Befinden zu informieren – und auch damit sie Zeit miteinander verbringen konnten. Briefe haben sie, so weit er wusste, keine miteinander ausgetauscht. Doch was machte ein Boden Pokemon, wie beispielsweise ein Sandamer, damals wenn er einen Freund auf dem Gipfel eines Berges hatte? Musste er jedes mal den Berg besteigen um sich mit ihm zu unterhalten? Auf Dauer musste das doch ebenso anstrengend wie nervig sein.

Das das Pelipper nach seinem Namen fragte holte ihn zurück auf den Boden der Tatsachen. Obwohl er das Gefühl hatte schon eine Millionen Aufträge als Retter erfüllt zu haben waren es in der Realität nicht so viele. Ein guter Retter war man erst wenn die Stadt deinen Namen kannte. Er wollte eines Tages einmal ein berühmter Retter sein, dessen Name jeder kannte. Bis dahin war es jedoch noch ein langer Weg. „ Mein Name ist Kanat“, stellte er sich vor, mit einer Stimme und einem Gesichtsausdruck der so viel sagte wie : Präge ihn dir gut ein. „ Ihr seit Friedrich, richtig?“ Zwar wollte er seinem Gegenüber nicht die Möglichkeit nehmen sich vorzustellen, aber als Chef dieser in der ganzen Stadt bekannten Einrichtung blieb es eben nicht aus das die Bewohner seinen Namen kannten. Es gab hier auch noch andere Pelipper, doch irgendwie hatte er das Gefühl es handle sich bei diesem hier um Friedrich. Das lag auch an der Art wie er über Briefe sprach, fast schon Leidenschaftlich. So wie ein Retter über seinen Beruf sprach. Auch sagten die Leute in der Stadt über ihn er sei eine Frohnatur und er hat es geschafft das Kindwurm zum Lachen zu bringen, lachen, nicht auslachen, das hieß schon etwas.
Tatsächlich?“, viel mehr als die Antwort zu seiner Frage fand er die Aussage das Pelipper konnte eine zeitlang nur so den Kontakt zu seiner Frau erhalten. „ Aber ihr seit doch ein Flug Pokemon. Warum seit ihr nicht einfach zu ihr hingeflogen?“ Wenn seine Frau kein Flug Pokemon war konnte er noch verstehen warum es bei Treffen Schwierigkeiten gab, dennoch konnte zumindest er doch zu ihr fliegen. So wie es seine Mutter getan hatte.
Ach, das ist kein Problem“, winkte der junge Retter fast schon erleichtert ab, als er hörte sein Brief könnte heute noch hier liegen bleiben. Wenn es so wäre würde ihn das keinesfalls stören. Zumindest in diesem Moment gerade nicht. Da war er froh um jede Minute die sein Brief sich nicht seiner Familie näherte. „ Ihr könnt euch ruhig Zeit lassen bis Morgen... oder nächste Woche... oder nächsten Monat“ Er sagte das keineswegs mit Ironie, als wolle er sich über die Verfügbarkeit der Mitarbeiter beschweren. Was er sagte meinte er vollkommen ernst. In der Zeit wo sein Brief hier lag konnte er sich noch einmal durch den Kopf gehen lassen ob er ihn wirklich verschicken wollte oder doch lieber einen anderen, oberflächlicheren schrieb. Der hier würde dann einfach zerrissen im Müll landen. Das mit den erfahrenen Fliegern beantwortete seine nicht laut gestellte Frage wie die Pokemon es durch gefährliche Dungeon schafften. Sie wurden eingestuft in erfahrene Flieger und weniger erfahrene Flieger. „ Was macht einen erfahrenen Flieger aus?“ Plötzlich ging es um ein Thema das ihn selbst interessierte. Er, der selbst eines Tages am Himmel fliegen wird. Dann konnte er sich Gedanken darum machen ob er seine Familie persönlich besuchte. Bis dahin klang es nicht schlecht sich Rat von jemanden zu holen der sich mit diesem Thema auskannte. Ein Pelipper mit diesem Beruf ist doch sicher schon viel herumgeflogen, da träumte er nachts noch von. Es war ein Unterschied ob man als Flug Pokemon geboren wurde, so wie Pelipper einmal ein Wingull war und trotzdem schon fliegen konnte, oder wie er lange Entwicklungsstuffen durchmachte um diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Es war schon leicht ungerecht das ihr Weg dahin so lange dauerte, zu mal seiner Art der Wunsch fliegen zu können in die Wiege gelegt wird. Jedes Kindwurm sehnt den Tag herbei an dem es sich zu einem Brutlanda entwickelt und die Flügel auf seinem Rücken spürt.
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